„Fire and Fury“ von Michael Wolff

So verteidigt der Autor sein Enthüllungsbuch über Trump

Nur wenige Buchveröffentlichungen schlagen ähnlich hohe Wellen wie das Enthüllungsbuches „Fire and Fury“ von Michael Wolff über Donald Trump. Der Autor wehrte sich nun gegen Angriffe des US-Präsidenten.

Washington - Der Autor des Enthüllungsbuches „Fire and Fury“ über das Weiße Haus unter Donald Trump, Michael Wolff, hat sein Werk am Freitag entschieden verteidigt. In einem Interview des Senders NBC beharrte er am Freitag darauf, dass jeder in der Umgebung des US-Präsidenten, mit dem er gesprochen habe, Trump für unfähig halte, sein Staatsamt auszuüben. Sie hielten ihn für einen „Schwachkopf, einen Idioten“. Und alle sagten, „er ist wie ein Kind“, so der Journalist. „Er braucht immer sofort Bestätigung. Es muss sich alles um ihn drehen.“

Trump und sein Verstand: Wolff zitiert Bannon

Zu den geistigen Kapazitäten des Präsidenten sagte Wolff, ihm sei von allen Seiten geschildert worden, dass sich Trump ständig wiederhole, „alle zehn Minuten“. Den früheren Trump-Chefstrategen Steve Bannon, auf den er sich in seinem Buch unter anderen stützt, zitierte der Autor in diesem Zusammenhang mit den Worten: „Er (Trump) hat den Verstand verloren.“

Wolff blieb auch bei seiner Darstellung, dass er im Zuge seiner Recherchen persönlich mit dem Präsidenten gesprochen habe, was dieser bestreitet. Trump, so Wolff, sei ein Mann, „der weniger Glaubwürdigkeit besitzt als vielleicht jeder, der jemals auf Erden gewandelt ist“, sagte der Journalist.

„Fire und Fury“ kommt an diesem Donnerstag in die Buchläden, vier Tage früher als ursprünglich geplant. Der Verlag Holt & Co begründet das mit der großen Nachfrage. Erste Auszüge aus dem Buch hatten in Washington in den vergangenen Tagen in helle Aufregung versetzt.

dpa/Glomex

Rubriklistenbild: © AFP

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