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Flucht über das Mittelmeer: Griechenland und Malta wollen weiterhin Pushbacks durchführen

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Flüchtlinge auf einem Boot
Griechenland und Malta wollen die EU-Außengrenzen weiter mit Pushbacks verteidigen © Johannes Moths / IMAGO

Griechenland und Malta behalten sich das Recht vor, weiterhin Boote mit Migranten abzuweisen.

Athen – Dies erklärten die für die Migration zuständigen Minister der beiden EU-Mittelmeerländer, Notis Mitarakis und Byron Camilleri, nach einem Treffen auf Malta am Freitag. Die beiden Minister fordern, dass das neue EU-Migrationsgesetz, das zurzeit ausgehandelt wird, die gleichmäßige Verteilung der in der EU ankommenden Migranten sichert, wie das griechische Migrationsministerium weiter mitteilte.

Zahlreiche Menschen versuchen immer wieder, vor allem aus der Türkei oder Libyen mit Booten über das Mittelmeer überzusetzen. Athen hat in den vergangenen Monaten die Patrouillen seiner Küstenwache in den Meerengen mit der Türkei erhöht. Immer wieder werden Boote mit Migranten an Bord zurück in die Türkei gedrängt. Ausweisungen ohne vorige Prüfung etwa einer Bitte um Asyl, sogenannte Pushbacks, gelten nach internationalem Recht als illegal. Die griechische Regierung verweist auf den Schutz der Landesgrenzen, die auch EU-Grenzen sind. (dpa)

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