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Flüchtlinge an polnischer Grenze: Seehofer attackiert Lukaschenko

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Horst Seehofer
Innenminister Horst Seehofer © M. Popow / IMAGO

In dem Drama um Tausende Flüchtlinge an der Grenze zwischen Polen und Belarus ruft der amtierende Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zum Schulterschluss gegen Machthaber Alexander Lukaschenko in Minsk auf.

Berlin - «Die Polen erfüllen hier für ganz Europa einen wichtigen Dienst», sagte Seehofer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). Daher müsse der polnischen Regierung bei der Sicherung der Außengrenze geholfen werden, dabei müssten alle EU-Staaten zusammenstehen. «Wir müssen jetzt darauf setzen, dass die ganze demokratische Weltöffentlichkeit unsere Politik unterstützt», sagte der CSU-Politiker.

Das Vorgehen Lukaschenkos, Migranten per Linienflug aus Nahost nach Belarus und dann weiter zur polnischen Grenze zu bringen, sei eine «ganz fiese politische Methode», die unterbunden werden müsse. «Wir nennen das hybride Bedrohung, wo Menschen benutzt werden, um die EU und besonders Deutschland zu destabilisieren - das darf sich nicht durchsetzen auf der Welt.» (dpa)

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