+
Feldbetten für die Erstunterbringung von Flüchtlingen stehen in einer Sporthalle. Unterbringung, Verpflegung sowie Integrations- und Sprachkurse für Flüchtlinge kosten den Staat 2016/17 knapp 50 Milliarden Euro. 

Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft

Studie: Flüchtlinge kosten den Staat 2016/17 rund 50 Milliarden

Berlin - Unterbringung, Verpflegung sowie Integrations- und Sprachkurse für Flüchtlinge werden den Staat nach einer neuen Studie in diesem und im kommenden Jahr insgesamt knapp 50 Milliarden Euro kosten.

2016 ist nach der Prognose des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) mit Kosten von 22 Milliarden Euro zu rechnen, schreibt die "Rheinische Post". Wenn die Zahl der Migranten auf 2,2 Millionen steigen sollte, dann erhöhten sich die Kosten im kommenden Jahr auf 27,6 Milliarden Euro. Sollten diese Prognosen Realität werden, käme Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) voraussichtlich spätestens 2017 nicht mehr ohne Neuverschuldung aus, analysiert das arbeitgebernahe Institut.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Marschrichtung für Brexit-Verhandlungen wird abgesteckt
Brüssel (dpa) - Die Europäische Union steckt in Brüssel ihre Marschrichtung für die Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der Gemeinschaft ab. Zu dem …
Marschrichtung für Brexit-Verhandlungen wird abgesteckt
Pentagon: IS-Anführer in Afghanistan vermutlich getötet
Washington - Bei einem Angriff afghanischer und US-Truppen könnte der Anführer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan getötet worden sein.
Pentagon: IS-Anführer in Afghanistan vermutlich getötet
USA wollen Nordkorea im Atom-Streit noch stärker isolieren
Der Atom-Streit mit Nordkorea spitzt sich zu. Die USA warnen vor einem "großen Konflikt" und "katastrophalen Konsequenzen" und sie wollen Nordkorea noch stärker …
USA wollen Nordkorea im Atom-Streit noch stärker isolieren
Angebliche Gaskammern-Aussage bringt Le Pen in Bedrängnis
Paris - Marine Le Pen legt im Präsidentschaftswahlkampf den Front-National-Vorsitz nieder, um „über den Parteiinteressen“ zu stehen. Doch dann wird ein angebliches Zitat …
Angebliche Gaskammern-Aussage bringt Le Pen in Bedrängnis

Kommentare