+
Immer noch sind tausende Flüchtlinge auf der Balkanroute unterwegs. Hier ein kroatischer Polizist an der griechisch-mazedonischen Grenze. 

Balkanroute

Flüchtlinge: Slowenien schickt Armee an die Grenze

Ljubljana - Das slowenische Parlament hat mit breiter Mehrheit den Soldaten des Landes Polizeiaufgaben übertragen, damit sie in der Flüchtlingskrise eingesetzt werden können.

Mit 69 Ja- und nur fünf Nein-Stimmen billigten die Abgeordneten am späten Montag in Ljubljana ein entsprechendes Gesetz. Die Soldaten sollen beim Transport von Flüchtlingen vor allem an der Grenze zum südlichen Nachbarn Kroatien eingesetzt werden.

Während die Armee bisher der Polizei logistische Hilfe bereitgestellt hatte, kann sie jetzt auch direkt beim Transit der Menschen in Richtung Österreich und Deutschland eingesetzt werden. In den kommenden Wochen werden wieder deutlich mehr Migranten erwartet. Die Regierung begründete ihre Gesetzesvorlage mit dem Versagen der EU, den Ansturm auf der sogenannten Balkanroute zu verringern.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

AfD bei der Bundestagswahl 2017: Die aktuellen Umfragen und Prognosen
München - Wie könnte die AfD bei der Bundestagswahl 2017 abschneiden? Das sind aktuelle Umfragen und Prognosen. Die bislang letzte Umfrage ist vom 25. April.
AfD bei der Bundestagswahl 2017: Die aktuellen Umfragen und Prognosen
News-Ticker: Ivanka Trump trifft Kanzlerin Angela Merkel in Berlin
Berlin - Ivanka Trump, die wohl einflussreichste Frau in der US-Regierung trifft Kanzlerin Angela Merkel in Berlin. Alle Infos zum Gipfeltreffen im News-Ticker.
News-Ticker: Ivanka Trump trifft Kanzlerin Angela Merkel in Berlin
Umfrage zur Bundestagswahl: Bündnis von Merkel mit AfD einzige Alternative zu GroKo
Berlin - Eine Umfrage zur Bundestagswahl zeigt: Die einzige Alternative zur großen Koalition wäre ein Bündnis aus CDU, CSU, FDP und AfD. Was extrem unrealistisch ist.
Umfrage zur Bundestagswahl: Bündnis von Merkel mit AfD einzige Alternative zu GroKo
Kommentar zum Seehofer-Entschluss: Härte statt Herzchen
Überraschung war es keine mehr, als Horst Seehofer am Montag bekannt gab, dass er über das Jahr 2018 hinaus weiter politisch aktiv sein wird. Dass er weiter macht, …
Kommentar zum Seehofer-Entschluss: Härte statt Herzchen

Kommentare