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Hoffnung auf ein neues, besseres Leben in der EU haben die Flüchtlinge aus Afrika.

Über sieben Meter hohen Zaun

200 Flüchtlinge stürmen spanische EU-Exklave

Madrid - Der Strom reißt nicht ab, ebenso wenig wie die Hoffnung auf ein besseres Leben: Bei einem neuen Ansturm auf die spanische Exklave Melilla gelangten über 200 afrikanische Flüchtlinge von Marokko aus ins EU-Gebiet.

Insgesamt hätten etwa 300 Menschen am frühen Morgen gemeinsam versucht, die Absperrungen entlang der Grenze zu überwinden, teilte die Verwaltung der Küstenstadt mit.

Melilla ist ebenso wie die Stadt Ceuta eine spanische Exklave an der marokkanischen Mittelmeerküste. Die beiden Gebiete haben die einzigen Landgrenzen zwischen der Europäischen Union und Afrika. Sie sind daher ein begehrtes Ziel afrikanischer Migranten. Während sie in Melilla versuchen, über den sieben Meter hohen Zaun zu gelangen, richten sich in Ceuta die Versuche vor allem auf den Grenzübergang und den Strand.

Bei einer dieser Aktionen waren Anfang des Monats mindestens 14 Flüchtlinge im Meer ertrunken. In der Folge entbrannte in Spanien eine heftige Debatte über das Verhalten der Sicherheitskräfte, die zusammen mit ihren marokkanischen Kollegen die Flüchtlinge zurückgedrängt hatten. Die Regierung in Madrid gab inzwischen zu, dass Gummigeschosse eingesetzt wurden, um die Flüchtlinge abzuwehren, und verbot den weiteren Einsatz.

afp

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