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Zwei Flüchtlinge haben sich unter einem Güterzug versteckt, um nach München zu kommen.

Lebensgefährliches Wagnis

Flüchtlinge verstecken sich unter Güterzug

Brannenburg - Zwei afrikanische Flüchtlinge sind auf ungewöhnliche Weise nach Brannenburg bei Rosenheim gekommen: Sie haben sich unter einem Güterzug versteckt - und riefen dann selbst die Polizei.

Aus einer Notlage heraus haben sich zwei illegal eingereiste Flüchtlinge an einem oberbayerischen Dorfbahnhof der Bundespolizei gestellt: Nach Angaben der Beamten vom Montag hatten sich die beiden Afrikaner in Bozen (Italien) unterhalb eines Güterzuges in der Nähe der Wagenräder versteckt und waren so nach Deutschland gekommen. 

Die Flüchtlinge verfehlten ihr Ziel

Als sie am Samstag glaubten in München angekommen zu sein, sprangen sie vom Zug.

Doch statt in der bayerischen Hauptstadt waren die Männer in Brannenburg bei Rosenheim gelandet. Aufgrund der Kälte und der Orientierungslosigkeit setzten sie am Bahnhof einen Notruf ab. 

Einer der Männer wurde noch am selben Tag nach Österreich geschickt. Auch der andere Mann muss mit einer Ausreise aus Deutschland rechnen.

dpa

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