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Anis Amri hatte zahlreiche Alias-Namen.

Berliner Attentäter

Fall Amri: Flüchtlingsamt sieht keine eigenen Fehler

Nürnberg - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sieht im Fall des Berliner Attentäters Anis Amri keine eigenen Versäumnisse.

Amri hatte im vergangenen April eine Aufenthaltsgenehmigung vom BAMF erhalten, obwohl bekannt war, dass er mit zahlreichen Alias-Namen unterwegs war und als Gefährder eingestuft wurde.

„Mit der Verleihung einer solchen Gestattung geht kein positives Werturteil einher“, sagte die neue BAMF-Präsidentin Jutta Cordt den Ruhr Nachrichten (Mittwoch). „Die Gestattung sichert die Durchführung seines Asylverfahrens aufenthaltsrechtlich ab.“ Das Bundesamt in Nürnberg habe „den Asylantrag binnen vier Wochen als offensichtlich unbegründet abgelehnt. In der Ablehnung sind die bis dahin bekannten Alias-Namen ausdrücklich aufgeführt.“

zoomin.tv-Video: Amris Weg von Berlin in den Tod

Der Tunesier Amri hatte am 19. Dezember 2016 auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin den schwersten islamistischen Anschlag auf deutschem Boden mit zwölf Toten verübt.

dpa/Video: snacktv

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