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Flüchtlingspolitik: Berlin und Paris gehen laut Faeser gemeinsam voran

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Nancy Faeser
Flüchtlingspolitik: Berlin und Paris gehen laut Faeser gemeinsam voran  © IMAGO/Andre Lenthe

Deutschland würde sich nach der Meinung von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) an einem möglichen Solidaritäts-Mechanismus zur Unterstützung der Mittelmeerländer im Umgang mit Geflüchteten beteiligen.

Luxemburg - Berlin und Paris würden gemeinsam vorangehen, sagte Faeser am Freitag vor einem Treffen mit ihren EU-Amtskollegen auf die Frage, wie viele Flüchtlinge Deutschland bereit wäre aufzunehmen, um Mittelmeerstaaten zu entlasten. Eine konkrete Zahl nannte sie nicht. Die Ministerinnen und Minister sprechen in Luxemburg unter anderem über einen neuen Solidaritäts-Mechanismus, mit dem die Länder Griechenland, Zypern, Italien, Malta und Spanien entlastet werden sollen.

Daran könnten die anderen EU-Staaten freiwillig teilnehmen und den fünf Ländern Hilfe im Umgang mit Schutzsuchenden zusagen, die dort per Boot ankommen. Diese Hilfe könnte etwa darin bestehen, Asylsuchende aus den Ländern aufzunehmen, oder auch die Staaten finanziell zu unterstützen. Ob es tatsächlich eine Einigung geben wird, war unklar. Faeser schätzte vor dem Treffen, dass sich zehn bis zwölf Länder beteiligen könnten. Dabei ist unklar, ob diese Länder Flüchtlinge aufnehmen oder anderweitig Hilfe leisten. (dpa)

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