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Beim Absturz von Flug MH17 kamen fast 300 Menschen ums Leben.

Analyse angeblicher Beweise

Flug MH17: Russen fälschten Satellitenbilder

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Moskau - Russland gibt der Ukraine die Schuld am Absturz von Flug MH17 der Malaysia Arlines. Satellitenbilder sollen das beweisen. Doch die Aufnahmen erweisen sich jetzt als Fälschungen.

Unabhängige Journalisten der Plattform Bellingcat haben Satellitenbilder untersucht, die Russland eine Woche nach dem Absturz der Boeing 777-200 über von prorussischen Rebellen kontrollierten ostukrainischem Gebiet als Beweis für den Abschuss vorgelegt hatte. Darauf waren laut der kremlkritische Zeitung "Nowaja Gaseta" Raketenwerfer vom Abwehrsystem Buk-M1 zu sehen. Diese sollen aus Saroschtschenske abgefeuert worden sein - einem Ort, der an dem Tag der Katastrophe von ukrainischen Streitkräften kontrolliert gewesen sein soll. Das Blatt berief sich dabei auf einen "geheimen Bericht" Moskauer Ingenieure.

Der Untersuchungsbericht kommt in seiner Analyse jedoch zum Schluss, dass die Aufnahmen schon einen Tag vor dem Absturz aufgenommen wurden, berichtet der "Spiegel". Das ergaben Vergleiche mit Satellitenbildern von Google Earth des gleichen Zeitraums. Außerdem seien Raketenwerfer des Typs Buk mittels Photoshop von einem Bild entfernt und in einem anderen hinzugefügt worden.

Fast 300 Menschen kamen am 17. Juli 2014 ums Leben. Niederländische Ermittler kommen in ihrem Zwischenbericht zum Schluss, dass die Maschine abgeschossen wurde. Unklar ist bisher, von wem: Die Ukraine und Russland weisen sich gegenseitig die Schuld zu.

Bereits im vergangenen November waren Zweifel an der Echtheit von Satellitenbildern aufgekommen, die im russischen Fernsehen zu sehen waren. Darauf soll eine ukrainischer Kampfjet vom Typ Mig-29 zu sehen sein, der eine Rakete auf MH17 abfeuerte.

Flug MH17: Bilder von Aufräumarbeiten an der Absturzstelle

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hn

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