Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

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Ein Archivfoto eines Airbus A321.

Gruppe will Maschine zum Abschuss gebracht haben

IS behauptet: Flugzeug aus Rache abgeschossen

Kairo - Der ägyptische Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat nach eigenen Angaben die russische Passagiermaschine auf dem Sinai abgeschossen.

Das teilten die Islamisten am Samstag auf ihrem Twitter-Konto mit. Bei dem Absturz des Airbus A-321 auf dem Weg von Scharm el Scheich nach St. Petersburg waren nach Behördenangaben alle 224 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Die "Soldaten des Kalifats haben es geschafft, ein russisches Flugzeug in der Provinz Sinai" abzuschießen, erklärte die IS-Gruppe. Die mehr als 220 "Kreuzzügler" an Bord der Maschine seien getötet worden. Der Abschuss sei eine Racheaktion für die russische Intervention in Syrien. Russland hat Ende September mit Luftangriffen in Syrien begonnen. Die USA werfen Moskau aber vor, dabei nicht in erster Linie den IS zu bekämpfen, sondern vor allem gemäßigte Gegner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.

Wie die russische Botschaft in Kairo am Samstag auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, starben alle Passagiere an Bord des Airbus. Vertreter der ägyptischen Sicherheitsbehörden und Rettungskräfte erklärten, es gebe "keine Überlebenden". An Bord der Maschine waren 217 Passagiere und sieben Crewmitglieder.

AFP

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