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Karl-Theodor zu Guttenberg wird wohl nicht in die deutsche Politik zurückkehren.

Nach CSU-Wahlschlappe

Was wird aus Guttenberg? Entscheidung offenbar gefallen

Vor der Bundestagswahl war heftig über ein Polit-Comeback von Karl-Theodor zu Guttenberg spekuliert worden. Kommt er zurück - oder nicht? Jetzt ist offenbar eine Entscheidung gefallen.

Die CSU-Führung rechnet nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" nicht mehr mit einem Comeback des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg in die Politik. Das Thema habe sich wohl erledigt, zitierte das Magazin in einer Vorabmeldung vom Samstag das Umfeld von CSU-Chef Horst Seehofer.

Der CSU-Vorsitzende habe in den Wochen nach der Wahl mit Guttenberg über dessen Ambitionen für eine Rückkehr in die Politik sprechen wollen. Es gebe für ein solches Gespräch aber keinen Termin und auch kein Signal des Ex-Ministers, dass er zurückkehren wolle. "Focus" zitierte den Abgeordneten und Guttenberg-Vertrauten Hans Michelbach mit den Worten, er glaube nicht, dass dieser für ein Comeback "zur Verfügung steht".

Guttenberg - einstiger Hoffnungsträger der CSU

Guttenberg, der lange Zeit als einer der Hoffnungsträger der CSU galt, war 2011 wegen einer Plagiatsaffäre von seinem Amt als Verteidigungsminister zurückgetreten und hatte sich danach aus der aktiven Politik verabschiedet. Im Wahlkampf absolvierte der Ex-Minister allerdings einige Termine für die CSU, was Spekulationen über ein mögliches Comeback auslöste.

Seehofer hatte wenige Wochen vor der schweren Niederlage der Union bei der Bundestagswahl gesagt, er halte Guttenberg wieder für ministrabel und könne sich ihn "überall" vorstellen. Er sei "ein Magnet", der Menschen fasziniere. Die CSU holte bei der Bundestagswahl mit 38,8 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949. In der Partei wurden danach Rücktrittsforderungen gegen Seehofer laut.

afp

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