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Auch im Fall des Zug-Attentäters Riaz Khan A. ermittelt die Bundesanwaltschaft. 

Rund 130 Ermittlungs- und Strafverfahren

"Focus": Zahl der Dschihad-Verfahren stark gestiegen

Karlsruhe - Die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche Islamisten und Rückkehrer aus den Kampfgebieten in Syrien und im Irak ist stark gestiegen.

Die Bundesanwaltschaft führt aktuell rund 130 Ermittlungs- und Strafverfahren gegen insgesamt 190 Beschuldigte, wie das Magazin "Focus" am Freitag unter Berufung auf die Behörde berichtete. 

Etwa 50 weitere Verfahren über die Bundesanwaltschaft demnach an die Justizbehörden der Länder. Zu Jahresbeginn 2014 waren dem Bericht zufolge fünf Dschihad-Verfahren gegen acht Beschuldigte anhängig. Anfang 2015 waren es knapp 50 Verfahren gegen 80 Beschuldigte. 

Zuletzt zog die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zum Axt-Attentat in einem Zug bei Würzburg sowie zum Bombenanschlag in Ansbach an sich. In beiden Fällen werden mögliche Bezüge zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geprüft. 

afp

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