Eklat um Hollywood-Star

Foto mit geköpftem Trump - Sorge um Sohn Barron

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Die US-amerikanische Schauspielerin Kathy Griffin sorgte kürzlich im Netz mit einem Bild für Empörung, auf dem sie den blutüberströmten Kopf von Donald Trump in den Händen hält. Jetzt folgt die Entschuldigung.

Washington - Die offensichtliche Trump-Gegnerin und US-Komikerin Kathy Griffin, 56, ist mit ihrer letzten öffentlichen Aktion definitiv zu weit gegangen. Jetzt hat sie sich dafür entschuldigt. Trotzdem hob CNN die Zusammenarbeit mit der Künstlerin auf, die seit 2001 regelmäßig die bei dem Sender übertragene Silvestershow am Times Square in New York moderiert hat.

Gemeinsam mit dem bekannten Fotografen Tyler Shields hatte sie ein Foto veröffentlicht, auf dem sie einen blutüberströmten Kopf in der Hand hält, der im Aussehen dem Kopf des US-Präsidenten Donald Trump erschreckend ähnelt. Laut der amerikanischen Zeitschrift TMZ scherzte sie in einem nebenbei veröffentlichten Video: „Wahrscheinlich muss ich nach Mexiko fliehen, wenn dieses beunruhigende Foto publik wird.“ Gleichzeitig bezeichnete sie das Foto als „pseudokünstlerisches Statement“. 

Mit dem Foto löste Griffin allerdings eine enorme Welle der Empörung aus - und das nicht nur unter Trump-Befürwortern sondern auch unter dessen Gegnern, die fanden, dass die Schauspielerin mit dieser Aktion deutlich zu weit gegangen war.

Griffin: „Es war nicht lustig“

Sogar der Secret Service schaltete sich ein und erklärte auf Twitter: „Drohungen gegen vom Secret Service beschützte Personen erhalten die höchste Priorität bei unseren Ermittlungen.“

Um nicht mit dem Gesetz aneinander zu geraten, hat Griffin sich nun öffentlich entschuldigt. „Ich bin viel zu weit gegangen“, erklärte sie in einem Video, „ich entschuldige mich aufrichtig. Das Bild ist zu verstörend. Ich verstehe, dass es Menschen verletzt hat. Es war nicht lustig.“

Griffin wurde in den 90er Jahren vor allem durch ihre Rolle in der US-Sitcom „Susan“ bekannt. Aktuell arbeitet sie laut Welt-Informationen als Stand-Up-Komikerin.

Trump: Sorge um Sohn Barron

Auch Donald Trump persönlich reagierte via Twitter auf das blutige Foto und richtete deutliche Worte an Griffin, in der er vor allem Sorge um seinen 11-jährigen Sohn Barron äußerte.

„Kathy Griffin sollte sich vor sich selbst schämen. Meine Kinder, besonders mein elf Jahre alter Sohn Barron, machen deshalb eine schwere Zeit durch. Krank!“ kommentierte er die Aktion.

Rubriklistenbild: © dpa

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