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Mark Rutte (l.) widersprach Donald Trump.

Bei offiziellem Foto-Termin

Niederlands Premierminister widerspricht Trump eiskalt vor laufenden Kameras

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Der niederländische Premierminister Mark Rutte hat bei einem offiziellen Foto-Termin im Weißen Haus dem US-Präsidenten Donald Trump vor laufenden Kameras widersprochen.

Washington - Ein amüsanter Dialog zwischen Donald Trump und Mark Rutte: Bei einem Besuch im Weißen Haus widersprach der niederländische Premier seinem Kollegen aus den USA vor laufenden Kameras - eine coole Reaktion auf eine Aussage Trumps.

Dieser hatte behauptet, es sei auch positiv, wenn sich die EU und die USA im laufenden Handelsstreit nicht einigen könnten. Im Oval Office betonte der US-Präsident: „Einige gute Dinge passieren gerade. Ich denke, wir werden die EU ziemlich rasch treffen, um zu sehen, ob sie etwas ausarbeiten kann. Das wird gut.“

Trump: „Wenn wir es nicht aushandeln können, dann wird es auch positiv sein“

Und weiter: „Und wenn wir etwas aushandeln, wird das positiv sein, und wenn wir es nicht aushandeln können, dann wird das auch positiv sein.“ Eine ziemlich provokante Aussage. Daraufhin schaltete sich Rutte ein und merkte nur trocken an: „Nein.“ Ein Wort, das Donald Trump wohl nicht allzu oft hören dürfte. 

Rutte: „Das ist nicht positiv“

Doch der Dialog zwischen den beiden ging noch weiter: „Wir denken nur an diese Autos, die hier reinkommen.“ Donald Trump will Strafzölle auf europäische Autos erheben um so die eigene Auto-Industrie anzukurbeln und möglichst Arbeitsplätze zu schaffen. 

Wieder antwortet Rutte nur ganz trocken: „Das ist nicht positiv.“ Seine Antwort dürfte sich aber auf Trumps vorherige Aussage beziehen, dass eine Nicht-Einigung auch „positiv“ wäre. Sollte Rutte den US-Präsidenten mit seinen Einwürfen aus der Fassung gebracht haben, so hat es sich Trump zumindest nicht anmerken lassen. Auf die neuerliche Einwendung antwortete dieser mit einer Frage: „Und wir werden etwas tun, stimmt‘s?“ Daraufhin Rutte: „Wir müssen etwas aushandeln.“ Und abschließend Trump: „Das wird, das wird positiv sein.“

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Der Dialog zwischen den beiden zeigt, dass die transatlantischen Handelsbeziehungen nach wie vor angespannt sind. Als Reaktion auf Trumps Überlegung, importierte Fahrzeuge mit einem zusätzlichen Zoll von 20 Prozent zu belegen, hatten die EU-Regierungschefs zuletzt ein elf Seiten langes Papier an Trump geschickt - mit der Drohung, auf die Autozölle mit Strafzöllen auf US-Produkte zu reagieren. Trump antwortete darauf wie gewohnt über Twitter: Die EU sei in Handelsfragen nicht besser als China.

Lesen Sie auch: US-Präsident Donald Trump lässt mit seiner Kritik an der amerikanischen Traditionsfirma Harley-Davidson nicht locker.

sdm

Video - Donald Trump: "Warum können wir nicht einfach einmarschieren?"

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