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Der Täter soll in die Sicherungsverwahrung. So lautet häufig die Forderung von Angehörigen der Opfer. Doch was bedeutet das eigentlich, wenn Täter in die Sicherungsverwahrung müssen?
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Die Sicherungsverwahrung soll die Bevölkerung vor besonders gefährlichen Tätern schützen, die ihre Strafe bereits abgesessen haben.
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Voraussetzung für eine Sicherungsverwahrung ist deshalb ein psychiatrisches Gutachten, das den Verurteilten immer noch als gefährlich einstuft. Damit können rückfallgefährdete Täter für immer weggesperrt werden.
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Nach § 66 des Strafgesetzbuches wird zwischen drei Sicherungsverwahrungen unterschieden:1. Die anschließende Sicherungsverwahrung. Das heißt der Verurteilte muss direkt nach Absitzen seiner eigentliche Strafe hinter Gittern bleiben.
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2. Die vorbehaltene Sicherungsverwahrung. Das heißt, dass eine Anordnung zur Sicherungsverwahrung zu einem späteren Zeitpunkt durch ein Gericht möglich sein soll.
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3. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung. Das heißt, dass nach der Haftentlassung das Gericht, einen Täter wieder hinter Gittern bringen kann. Und das, selbst wenn der Verurteilte zum Entlassungszeitpunkt als ungefährlich eingestuft wurde.
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Im Mai 2011 erklärte das Bundesverfassungsgericht die aktuellen Regelungen zur Sicherungsverwahrung für verfassungswidrig. Die Richter fordern einen "freiheitsorientierten und therapiegerechten Vollzug".
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Dazu soll schon während der Haft der Gefangenge therapiert werden, um ihn ungefährlicher zu machen. Ein neues Gesetz muss bis 2013 ausgearbeitet werden. So lange dürfen gefährliche Gewalt- und Sexualtäter nach Verbüßung ihrer Strafe nur unter strengen Voraussetzungen eingesperrt bleiben.

Was bedeutet eigentlich Sicherungsverwahrung?

Die Sicherungsverwahrung: Das sind die Folgen für Verurteilte

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