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PK der FPÖ nach Bundespräsidentenwahl

„Merkels Tote“

FPÖ-Politiker Hofer distanziert sich von Anti-Merkel-Attacken

Wien - Nach dem Anschlag in Berlin hat ein AfD-Politiker die Opfer als „Merkels Tote“ bezeichnet. Der ehemalige FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer distanziert sich von dieser Aussage.

Der ehemalige FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer hat sich nach dem Anschlag in Berlin von den Anti-Merkel-Attacken anderer europäischer Rechtspopulisten distanziert. „Ich möchte Angela Merkel nicht für den Terror verantwortlich machen. Und schon gar nicht sagen, sie ist jetzt schuld, dass in Berlin Menschen zu Tode gekommen sind“, sagte Hofer der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Allerdings sei auch klar, dass die von Merkel initiierte Willkommens-Politik viele ins Land gelockt habe, „die gar keine echten Flüchtlinge sind.“

Ein AfD-Politiker hatte von „Merkels Toten“ im Zusammenhang mit dem Lastwagenanschlag auf einen Weihnachtsmarkt gesprochen. Inzwischen prüft die Polizei München den Fall. Hofer hatte jüngst die Bundespräsidentenwahl in Österreich gegen den Grünen-nahen Alexander Van der Bellen verloren.

Alle Informationen und aktuellen Entwicklungen zum Anschlag in Berlin finden Sie in unserem News-Blog und auf unserer Themenseite.

dpa

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