+
Bayerns Umweltminister Marcel Huber (CSU) plant ein Fracking-Verbot im Freistaat.

Kritik von Aiwanger

Fracking-Verbot: Opposition gibt sich nicht zufrieden

  • schließen

München – Die Opposition reagiert mit Murren auf das trickreiche Fracking-Verbot, das Umweltminister Marcel Huber (CSU) plant.

Die Anweisung, keinerlei wasserrechtliche Genehmigungen zu erteilen, sei „Augenwischerei“, sagt Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger. Er fürchtet, das werde nur innerhalb von Wasserschutzgebieten greifen. Deshalb müssten die umstrittenen Bohrungen mit einem Chemikaliengemisch auf Bundesebene durch eine Änderung des Bergrechts unterbunden werden. Ähnlich argumentieren die Grünen. „Hubers Vorstoß ist reiner Sommeraktionismus und eine Beruhigungspille für zu Recht aufgebrachte Bürger“, sagt Fraktionschef Ludwig Hartmann. Er fordert unter anderem von Bayern, rot-grüne Anti-Fracking-Pläne im Bundesrat zu unterstützen. Huber hatte in unserer Zeitung am Wochenende seine Pläne vorgestellt, wie er über das Wasserrecht das unkonventionelle Fracking in ganz Bayern – nicht nur in Wasserschutzgebieten – verbieten will. Die Vorgabe gilt ab sofort.

cd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

"Gegen Hass und Rassismus im Bundestag": Demo in Berlin
Das Ziel der Veranstalter schien äußerst ehrgeizig, dann aber übertrifft die Beteiligung an ihrer Demonstration sogar ihre Erwartungen. Der Einzug der AfD in den …
"Gegen Hass und Rassismus im Bundestag": Demo in Berlin
Trump hat keine Einwände gegen deutsche Geschäfte mit dem Iran
Trotz seines Konfrontationskurses in der Iran-Politik hat US-Präsident Donald Trump keine Einwände gegen die wachsenden Iran-Geschäfte der deutschen Wirtschaft.
Trump hat keine Einwände gegen deutsche Geschäfte mit dem Iran
Tausende demonstrieren nach Journalisten-Mord auf Malta
Malta ist vielen nur als schöne Urlaubsinsel bekannt. Ein Journalisten-Mord rüttelt die Gesellschaft nun auf. Denn Korruption und mafiöse Geschäfte rücken das EU-Land …
Tausende demonstrieren nach Journalisten-Mord auf Malta
Bundesanwaltschaft zunehmend mit Terrorverfahren beschäftigt
Verfahren wegen Terrorismusvorwürfen lasten die Bundesanwaltschaft einem Medienbericht zufolge immer mehr aus. Der Trend ist nicht neu. "In all unseren Geschäftsfeldern …
Bundesanwaltschaft zunehmend mit Terrorverfahren beschäftigt

Kommentare