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Lange Zeit wurde er verspottet, wahlweise als „Niete“, „Pudding“ oder auch als „Tretbootkapitän“ belächelt. Aber nun hat der bodenständige François Hollande seine Kritiker zum Schweigen gebracht.
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Der Sozialist ist Präsident von Frankreich, der zweitgrößten Wirtschaftsmacht Europas. Das Nachbarland sehnte sich offenbar nach einem seriösen Gegenentwurf zu seinem hektischen Vorgänger Nicolas Sarkozy.
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Und Hollande hat in den Tagen vor seiner Vereidigung alles getan, um die Anfängerfehler Sarkozys zu vermeiden.
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Hollande gibt sich nun bescheiden und volksnah und isst weiterhin Bratkartoffeln mit seiner Lebensgefährtin in der Brasserie gegenüber seiner Wohnung.
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Nach fünf Jahren Sarkozy verkörpert er möglicherweise genau den bescheideneren Charakter, den sich die Franzosen gerade wünschen. Er versprach, das Gehalt des Präsidenten um 30 Prozent zu kürzen und mit seiner Lebensgefährtin Valérie Trierweiler möglicherweise in ihrer privaten Wohnung zu verbleiben statt in den Élysée-Palast zu ziehen.
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Auch wenn Hollande sich gerne als einfacher Mann des Volkes präsentiert, hat er eine für Frankreich klassische Karriere gemacht: Er machte in dem noblen Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine Abitur und ging auf die elitäre Hochschule ENA, auf der viele erfolgreiche Zeitgenossen ebenfalls ihr Diplom machten.
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Einen normalen Job hat Hollande nie angenommen - seit seinen Studienjahren übernahm er alle möglichen Posten in der Sozialistischen Partei, angefangen vom Staatssekretär über den Sprecher des Premierministers Lionel Jospin bis zum Generalsekretär.
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Er galt immer als zuverlässiger Parteisoldat, aber eigentlich nie als der geborene Kandidat. So hatte Hollande seine Kandidatur eigentlich nur dem Zufall zu verdanken.

François Hollande: volksnah und bescheiden 

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