Massenkarambolage mit 17 Autos - 18 Menschen verletzt

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Französische Truppen intervenierten zuletzt in dem westafrikanischen Staat Mali (Foto).

Nach Unruhen

Frankreich schickt Truppen nach Zentralafrika

Bangui - Die französische Armee bereitet derzeit ihre militärische Intervention in der von gewaltsamen Unruhen erschütterten Zentralafrikanischen Republik vor.

Die französische Armee hat mit den Vorbereitungen für ihren Militäreinsatz in der von gewaltsamen Unruhen erschütterten Zentralafrikanischen Republik begonnen. Militärmaschinen brachten am Donnerstag von Gabun aus Material in die Hauptstadt Bangui, wie aus Flughafenkreisen verlautete. Auf dem Landweg wurden nach Angaben eines zentralafrikanischen Militärvertreters vom benachbarten Kamerun aus französische Militärfahrzeuge für Patrouillen und den Transport von Soldaten in das Land gebracht. Demnach unternahmen französische Soldaten auch Erkundungsmissionen.

Ein Armeesprecher in Paris sagte, rund 30 Soldaten eines Pioniertrupps seien nach Bangui geflogen worden, um den Flughafen für eine Ankunft weiterer Truppen vorzubereiten. Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian hatte am Dienstag die Entsendung hunderter zusätzlicher Soldaten in die Zentralafrikanische Republik angekündigt. Dort sind bereits mehr als 400 französische Soldaten stationiert. Insgesamt sollen etwa tausend französische Soldaten für die Dauer von rund einem halben Jahr im Einsatz sein, um der Gewalt in dem krisengeplagten Land ein Ende zu bereiten.

Das mehrheitlich muslimische Rebellenbündnis Séléka hatte im März Präsident François Bozizé gestürzt. Der neue Staatschef Michel Djotodia löste Séléka später auf, doch Rebellengruppen verüben weiter Gewalttaten. Die UNO warnt, die Krise in dem Land könne ohne rasches Eingreifen "unkontrollierbar" werden und befürchtet einen "religiösen und ethnischen Konflikt" zwischen Muslimen und Christen. Im UN-Sicherheitsrat reichte Paris zu Wochenbeginn einen Resolutionsentwurf ein, um die bereits vor Ort stationierte multilaterale MISCA-Mission afrikanischer Staaten zu stärken und daraus eine UN-Blauhelmtruppe zu machen.

afp

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