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Frankreich wählt ein neues Parlament.

Gibt es eine Mehrheit für Macron?

Frankreich: So sehen Sie die Parlamentschaftswahl heute live im TV und Live-Stream

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Frankreich wählt ein neues Parlament – und das Ergebnis wird für die Arbeit von Präsident Macron von hoher Bedeutung sein. Hier können Sie den Wahltag heute live verfolgen.

Paris - Die anstehenden Parlamentschaftswahlen in Frankreich sind ein wichtiger Meilenstein für den frisch ernannten Präsidenten Emmanuel Macron. Kann der parteilose Staatschef im Nationalrat eine deutliche Mehrheit erlangen, wird es für ihn um ein Vielfaches leichter, seine politischen Themen in der kommenden Legislaturperiode durchsetzen zu können. Aktuelle Umfragen sprechen dabei klar für Emmanuel Macron und die Kandidaten seiner Bewegung „La République en marche!“: Eine deutliche Mehrheit scheint ihm laut den neuesten Prognosen in der Nationalversammlung gewiss.

Die Parlamentschaftswahl in Frankreich: So wird am 11. und 18. Juni gewählt

Am 11. Juni findet der erste Durchgang der französischen Wahlen statt: Hier stimmen die Wähler für jeweils einen Kandidaten in ihrem eigenen Wahlkreis. Erhält ein Kandidat mindestens 25 Prozent der Stimmen und eine absolute Mehrheit, so erhält er ein Direktmandat für die Nationalversammlung. In allen anderen Wahlbezirken, in denen der erste Wahlgang nicht zu einem eindeutigen Ergebnis geführt hatte, wird am 18. Juni ein zweites Mal gewählt. Hier treten in einer Stichwahl alle Kandidaten eines Wahlkreises gegeneinander an, die im ersten Durchgang mindestens 12,5 Prozent der Stimmen erhalten haben. Damit steht erst am Abend des 18. Juni das endgültige Ergebnis der Parlamentswahlen fest.

Parlamentschaftswahl 2017: Auslandsfranzosen haben ihre Kandidaten bereits gewählt

Die Auslandsfranzosen haben im Übrigen schon vor diesem Termin im ersten Wahlgang abgestimmt: In dem Wahlkreis, in dem alle in Deutschland und Österreich lebenden französischen Wahlberechtigten abstimmen durften, qualifizierten sich ein Kandidat der LREM („La République en marche“) und einer der „Parti socialiste“ für die Stichwahl am 18. Juni.

Die Parlamentschaftswahl in Frankreich heute live auf phoenix

Der Nachrichtensender phoenix zeigt am Nachmittag des ersten Wahldurchgangs am 11. Juni eine Sendung zur Vorbereitung auf die Parlamentschaftswahlen in Frankreich. Phoenix-Moderatorin Ina Baltes spricht hier über die Hintergründe der Wahl.

Um 23 Uhr moderiert Michael Krons die Sendung „Vor Ort: Parlamentswahlen in Frankreich“. Zu Gast im Studio ist der ehemalige ARD-Frankreich-Korrespondent Ulrich Wickert. Alle Phoenix-Sendungen können Sie live im TV oder online im Live-Stream verfolgen. Für Smartphone- oder Tablet-Nutzer bietet es sich hier an, die App von phoenix zu benutzen. Diese ist bei iTunes sowie im Google Play Store erhältlich.

Frankreich: So sehen Sie die Parlamentschaftswahl heute live im ARD und ZDF

Die öffentlichen-rechtlichen Sender kündigen in ihrem Programm keine Sondersendungen zu den Parlamentswahlen in Frankreich an. Mit Sicherheit werden diese aber Thema der Tagesschau um 20 Uhr und den Tagesthemen um 22:55 Uhr der ARD sein. Diese können Sie sowohl live im TV, als auch nachträglich im Stream ansehen. Hierfür können Sie die App nutzen, die das Erste zur Verfügung stellt: Für Apple-Nutzer ist diese bei iTunes und für Android-Kunden im Google Play Store erhältlich.

Genauso wird auch das ZDF über die Parlamentswahlen in Frankreich im heute-journal um 21:45 Uhr berichten – erwartungsgemäß dürften hier sogar schon erste Ergebnisse feststehen. Auch diese Sendung kann sowohl im ZDF-Livestream, als auch in der App des Senders angesehen werden. Die App finden Sie hier bei iTunes oder im Google Play Store.

Die Parlamentschaftswahl in Frankreich heute live: Wann gibt es ein Ergebnis?

Die Wahllokale in Frankreich werden am 11. genauso wie am 18. Juni von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. In einigen Städten können Wähler allerdings aufgrund von Sonderregelungen bis 20 Uhr ihre Stimme abgeben. Die ersten Ergebnisse und Hochrechnungen werden demnach um 20 Uhr erwartet. Das Ergebnis nach dem ersten Wahlgang ist zunächst nur richtungsweisend, da erst im zweiten Wahlgang über alle Kandidaten des Parlaments entschieden wird. Am 18. Juni steht damit also die endgültige Zusammensetzung der „asemblée nationale“, der französischen Nationalversammlung, für die kommende Legislaturperiode unter Präsident Macron fest.

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