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Papst Franziskus wird in Yangon von Kindern in traditioneller Kleidung begrüßt. Foto: Andrew Medichini

Asienreise

Franziskus als erster Papst zu Besuch in Myanmar

Myanmar ist vom Buddhismus geprägt. Nun besucht zum ersten Mal ein Papst das Land. Die Reise gilt wegen der Flüchtlingskrise um die Rohingya als besonders heikel.

Rangun (dpa) - Als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche ist Papst Franziskus zu einem Besuch in Myanmar eingetroffen. Das buddhistische Land in Südostasien ist die erste Station einer siebentägigen Reise, die den Pontifex auch in den Nachbarstaat Bangladesch führen wird.

Überschattet wird der Besuch von der Krise um die muslimische Minderheit der Rohingya. Aus Furcht vor Verfolgung sind seit dem Sommer mehr als 600.000 Muslime aus Myanmar, dem ehemaligen Birma, nach Bangladesch geflohen.

Der Papst traf mit seiner Sondermaschine in Rangun ein, der früheren Hauptstadt des Landes. Auf dem Programm steht unter anderem ein Treffen mit der faktischen Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Die Friedensnobelpreisträgerin steht wegen des Vorgehens von Myanmars Sicherheitskräften gegen die Rohingya international schwer in der Kritik. Sowohl in Myanmar wie auch in Bangladesch gibt es nur eine kleine katholische Minderheit.

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