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Fährt die nächste Attacke gegen Angela Merkel: Frauke Petry findet klare Worte in Richtung Kanzlerin.

Verständnis für die Bundeskanzlerin

„Die AfD agiert stümperhaft“: Petry gibt Einblick in ihr Leben nach dem Parteiaustritt

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Auch nach dem Austritt aus der AfD nutzt Frauke Petry ihre Prominenz, um Kanzlerin Merkel zu attackieren. Über ihre ehemaligen Parteifreunde äußert sie sich ebenfalls.

Berlin - Bei der jüngsten Wahlumfrage hat die AfD weiter zugelegt und sich mit 18 Prozent erstmals an der SPD vorbei auf Platz zwei geschoben. Für Frauke Petry, langjährige Sprecherin der Partei und anschließend Initiatorin der Blauen Partei, ist dieser Wert jedoch alles andere als überraschend. „Die Umfragewerte der AfD sind auch nicht besser, als sie es 2016 schon einmal waren“, erklärt die 43-Jährige im Interview mit der Huffington Post: „Wenn man überlegt, was seitdem passiert ist, hätte die AfD eigentlich durch die Decke gehen müssen. Aber sie agiert stümperhaft.“

Petry: Verstehe Angela Merkels Reaktion 2015 emotional

Zugleich greift Petry Angela Merkel scharf an. Die Kanzlerin habe „die CDU gezielt nach links geführt und unser Parteiensystem massiv destabilisiert“. Mit Blick auf Merkels Rolle bei der Flüchtlingswelle vor drei Jahren kritisiert sie: „Dabei verstehe ich ja emotional, warum sie 2015 Menschen helfen wollte. Sie ist damit nur ihrer Stellvertreterfunktion für 80 Millionen Bürger nicht gerecht geworden.“

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Petry: „Als Bundeskanzlerin und Treuhänderin der Steuergelder Eigentum nicht verschenken“

Petrys Vorwurf, den sie auch als AfD-Politikerin bereits mehrmals geäußert hatte: „Privat darf ich mein Eigentum verschenken. Als Bundeskanzlerin und Treuhänderin der Steuergelder darf ich selbiges jedoch nicht tun. Deswegen war ihre Entscheidung so falsch.“ Dabei verbindet sie nach eigenen Angaben nichts mehr mit der immer weiter an den rechten Rand abdriftenden Partei.

Ihr Ausstieg aus der AfD habe ihr vor allem im Privatleben vieles vereinfacht: „Nun hat der Grad der Polarisierung abgenommen. Insbesondere familiär war das eine Entlastung.“ Menschlich sei der Schritt vor einem Jahr für sie dagegen alles andere als einfach gewesen: „Durch meine Aufbauarbeit kannte ich bundesweit viele engagierte Mitglieder. Sie erst einmal zurückzulassen, war nicht leicht. Allerdings habe ich niemandem die Tür zugeschlagen.“

Als ehemalige Parteifreundin werde sie nun aber von den AfDlern regelrecht geschnitten: „Das Klima der Angst in der AfD ist nur mittlerweile so groß, dass die Kollegen fraktionsintern sogar gerüffelt werden, wenn sie bei meinen Reden klatschen.“

mg

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