Gegen achtjähriges Gymnasium

Freie Wähler fordern Volksbegehren

Geiselwind - Die Freien Wähler wollen ein Volksbegehren für eine Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 starten, wenn dieses Ziel im Landtag nicht erreicht werden kann.

Schüler sollen frei wählen können, ob sie acht oder neun Jahre bis zum Abitur auf der Schule sind. Die Teilnehmer der Landesmitgliederversammlung sprachen sich am Samstag in Geiselwind (Unterfranken) mit nur einer Gegenstimme für einen entsprechenden Auftrag an den Parteivorstand aus. „Ich kann mir vorstellen, dass wir die erste Hürde - 25 000 Unterschriften plus x zu sammeln - über den Sommer hinweg nehmen“, sagte Freie-Wähler Chef Hubert Aiwanger.

Das achtjährige Gymnasium in seiner jetzigen Form sei ein Fehler, der korrigiert werden müsse, sagte der bildungspolitische Sprecher Günther Felbinger. Er betonte aber: „Wir wollen nicht zurück zum alten G9. Das G8 hat auch einige gute Dinge hervorgebracht, die wir künftig nicht missen wollen.“ Dazu gehörten die vier verpflichtenden Abiturfächer und die Intensivierungsstunden zur Förderung individueller Begabungen. Über den genauen Weg und die möglichen Modelle soll in den kommenden Wochen diskutiert werden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel und Macron wollen EU-Reformpakt schmieden
Meseberg (dpa) - Nach wochenlangen Beratungen wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein gemeinsames EU-Reformpaket auf den …
Merkel und Macron wollen EU-Reformpakt schmieden
Merkel spricht auf Berliner Klimaschutz-Konferenz
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht heute vor Vertretern aus mehr als 30 Ländern über Klimaschutz. Den jährlichen "Petersberger Klimadialog" hat …
Merkel spricht auf Berliner Klimaschutz-Konferenz
UN-Hilfswerk legt neuen Flüchtlingsbericht vor
Genf (dpa) - Anhaltende Krisen und wachsende Gewalt weltweit treiben immer mehr Menschen in die Flucht. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) veröffentlicht heute seinen …
UN-Hilfswerk legt neuen Flüchtlingsbericht vor
Seehofer im Asylstreit: CSU-Rückzieher wäre irreparabler Schaden - Söder fordert Merkel-Einlenken
Die Asyl-Krise zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer spitzt sich zu. Der Bruch drohte an diesem Montag. Alle Entwicklungen rund um den Streit zwischen CDU und CSU im …
Seehofer im Asylstreit: CSU-Rückzieher wäre irreparabler Schaden - Söder fordert Merkel-Einlenken

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.