Der Sarkophag von Lech Kaczynski und Maria Kaczynska enthielt fremde Leichenteile. Foto: Jacek Bednarczyk
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Der Sarkophag von Lech Kaczynski und Maria Kaczynska enthielt fremde Leichenteile. Foto: Jacek Bednarczyk
Ermittler untersuchen die verunglückte Maschine, in der Polens Präsident Lech Kaczynski, seine Frau Maria und 94 weitere Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Armee starben. Foto: Sergei Chirikov
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Ermittler untersuchen die verunglückte Maschine, in der Polens Präsident Lech Kaczynski, seine Frau Maria und 94 weitere Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Armee starben. Foto: Sergei Chirikov
Das Wrack der Tupolew Tu-154, in der neben dem polnischen Präsidentenpaar 94 weitere Menschen starben. Foto: Sergei Chirikov
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Das Wrack der Tupolew Tu-154, in der neben dem polnischen Präsidentenpaar 94 weitere Menschen starben. Foto: Sergei Chirikov
Flugschreiber der Tupolew, in der Lech Kaczynski und 95 weitere Menschen starben. In Polen halten sich hartnäckig Verschwörungstheorien über die Absturzursache. Foto: Sergei Chirikov
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Flugschreiber der Tupolew, in der Lech Kaczynski und 95 weitere Menschen starben. In Polen halten sich hartnäckig Verschwörungstheorien über die Absturzursache. Foto: Sergei Chirikov
Wrackteile der abgestürzten polnischen Präsidentenmaschine bei Smolensk. Foto: Archiv
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Wrackteile der abgestürzten polnischen Präsidentenmaschine bei Smolensk. Foto: Archiv
Tupolew-Wrack: Seit ihrem Regierungsantritt 2015 lassen die Nationalkonservativen, die hinter dem Absturz einen Anschlag vermuten, den Fall neu ermitteln. Foto: Sergei Chirikov
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Tupolew-Wrack: Seit ihrem Regierungsantritt 2015 lassen die Nationalkonservativen, die hinter dem Absturz einen Anschlag vermuten, den Fall neu ermitteln. Foto: Sergei Chirikov

Flugzeugabsturz von Smolensk

Fremde Leichenteile in Kaczynski-Grab entfachen neuen Streit

Warschau (dpa)- Nach dem Fund fremder Leichenteile im Grab des verunglückten polnischen Präsidenten Lech Kaczynski ist der politische Streit um die Flugzeugkatastrophe von Smolensk neu entbrannt.

Die Fehler bei der Identifizierung der Absturzopfer seien ein Skandal, sagte die Sprecherin der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Beata Mazurek, nach Angaben der Agentur PAP. Sie machte die Vorgängerregierung dafür verantwortlich.

Warschauer Behörden zufolge wurden im Grab Kaczynskis, des Bruders von PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski, sterbliche Überreste von zwei weiteren Menschen entdeckt. Darüber hatte zunächst die "Märkische Oderzeitung" (MOZ) berichtet.

Beim Absturz des Regierungsfliegers am 10. April 2010 im russischen Smolensk starben neben dem polnischen Präsidentenpaar 94 weitere Menschen. Seit Jahren werfen PiS-Mitglieder der damaligen Regierung von Donald Tusk Nachlässigkeit bei den Ermittlungen vor. Seit ihrem Regierungsantritt 2015 lassen die Nationalkonservativen, die hinter dem Absturz einen Anschlag vermuten, den Fall neu ermitteln und alle Opfer exhumieren.

Laut dem stellvertretendem Generalstaatsanwalt Marek Pasionek wurden weitere Tote fehlerhaft identifiziert. In einem Sarg seien sogar Überreste von sieben anderen Menschen gewesen. Regierungskritiker unterstellen der PiS wiederum, die Katastrophe zur Diskreditierung ihrer Vorgänger zu nutzen. Die Opposition warf der Staatsanwaltschaft nun vor, selektiv und zum Vorteil der Regierenden zu informieren. Die Behörden hätten weder Angaben dazu gemacht, wer für die Fehler verantwortlich sei, noch Erkenntnisse zur Anschlagstheorie geliefert.

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