Keine gemeinsame Linie im Umgang mit Klimastreiks von Schülern
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Schüler versammeln sich zum Klimastreik auf der Straße. 

Klare Worte 

„Fridays for Future“-Aktivistin spricht Klartext - und kritisiert Klimapolitik der Grünen

Die 22-Jährige forderte von der Partei unter anderem einen noch stärkeren Einsatz für den Klimaschutz. 

Update vom 18. September 2019: Fast 500 Demonstrationen sind bundesweit geplant: Am kommenden Freitag, 20.9.2019, findet der mittlerweile dritte globale Klimastreik von „Fridays for Future“ statt.

Berlin - Eine der Organisatorinnen von „Fridays for Future“ in Berlin, Luisa Neubauer, hat den Grünen Zögerlichkeit beim Einsatz für den Klimaschutz vorgeworfen. „Die Grünen brauchen ein Parteiprogramm, das kompatibel ist mit dem Pariser Klimaschutzabkommen und das sich daraN orientiert“, sagte die Mitstreiterin der Schwedin Greta Thunberg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Montag).

Man müsse sich mit „Emissionsgrenzen und wirklich radikalen Emissionsreduktionen“ befassen, sagte Neubauer. Dem „Klima-Chaos“ werde man nicht mit „kleinen Justierungen“ Herr werden. Für mehr Maßnahmen der Politik werden bei der globalen Massenbewegung auch am Freitag, den 24. Mai, in etwa 100 Ländern auf der ganzen Welt Demonstrationen stattfinden.

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Die 22-Jährige fordert ein „klares und ehrliches“ Programm der Grünen

„Dazu brauchen die Grünen ein Programm und eine Sprache, um das in aller Klarheit und aller Ehrlichkeit auszudrücken“, sagte Neubauer. Was die Grünen derzeit dazu anböten, sei nicht konkret und nicht deutlich genug, sagte die 22-jährige Studentin, die selbst Mitglied der Grünen ist.

Die Grünen arbeiten derzeit an einem neuen Grundsatzprogramm, dass sie 40 Jahre nach ihrer Gründung verabschieden wollen. Beim Klimaschutz wollen sie Deutschland nach eigenen Angaben zum Vorreiter machen. Genannt werden der Ausbau erneuerbarer Energien und der Kohleausstieg, verbindliche Vorgaben für Bereiche wie Landwirtschaft und Verkehr, eine ökologische Finanzreform und die Festsetzung eines Mindestpreises für CO2-Emissionsrechte.

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Sie galt mal als „Klimakanzlerin“, doch das Ansehen von Angela Merkel ist in der „Fridays for Future“-Bewegung gesunken. Das unterstreicht nun auch Luisa Neubauer.

dpa

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