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Der Krieg in Syrien könnte laut einem Friedensforscher unter Trumps Regentschaft beendet werden.

Lösung hat Tücken 

Friedensforscher: Unter Trump könnte Syrienkrieg enden

Berlin - Der Konflikt in Syrien könnte gelöst werden. Zumindest hält Friedensforscher Michael Brzoska das für vorstellbar, wenn Donald Trump als  im Amt ist. Die Einigung hat aber ihren Preis - der dem US-Präsidenten möglicherweise zu hoch ist.

Der Friedensforscher Michael Brzoska hält ein Ende des Krieges in Syrien unter dem kommenden US-Präsidenten Donald Trump für möglich - allerdings auf Kosten der Beziehung der USA zu vielen Verbündeten. „Es ist für mich nicht unvorstellbar, dass das geschieht“, sagte Brzoska am Dienstag im Deutschlandfunk. Dazu müssten Trump und der russische Präsident Wladimir Putin den syrischen Machthaber Assad stützen und dessen Sieg hinnehmen.

Wenn Trump bereit ist, das zu akzeptieren, dann kann es relativ bald eine Lösung geben“, sagte Brzoska. Dies wäre jedoch eine Lösung auf Kosten dessen, was viele Menschen in Europa und in den USA für unabdingbar hielten: Demokratie, Menschenrechte und eine Bestrafung der Kriegsverbrecher in Syrien.

Trump würde Verbündete gegen den Kopf stoßen

Brzoska ist skeptisch, dass Trump dieses Weg gehen wird, weil er damit Verbündeten wie die Türkei und Israel vor den Kopf stoßen würde. Außerdem würde er sich innerhalb der USA viel Kritik einhandeln und müsste sich mit dem Iran zusammentun. „Es wäre für ihn ein sehr hoher Preis und ob er bereit ist, den zu zahlen - da muss man noch Zweifel haben.“

dpa

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