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Ein Friedensnobelpreis für US-Präsident Donald Trump? Norwegen glaubt an eine Fälschung und schaltet die Polizei ein.

Gefälschte Nominierung in Oslo

Friedensnobelpreis für Trump? Norwegen schaltet Polizei ein

Nicht zum ersten Mal wurde Donald Trump für den Erhalt des Friedensnobelpreises vorgeschlagen. Das norwegische Institut hat genug davon und bittet nun die Polizei um Hilfe.

Oslo - Das Nobel-Institut hat Zweifel an der Nominierung von US-Präsident Donald Trump für den Friedensnobelpreis geäußert. „Wir haben gute Gründe zu glauben, dass es sich um eine gefälschte Nomination handelt“, sagte der Direktor des norwegischen Institutes, Olav Njølstad, dem Norwegischen Rundfunk NRK am Dienstag. Das Institut habe die Polizei eingeschaltet.

„Uns ist nicht bekannt, dass so etwas schon einmal vorgekommen ist“, sagte Njølstad. Allerdings sei dieselbe Fälschung bereits im vergangenen Jahr eingegangen. Worin die Fälschung bestand, wollte Njølstad nicht sagen.

Verleihung der Nobelpreise findet Ende des Jahres statt

Für den diesjährigen Friedensnobelpreis wurden 329 Kandidaten nominiert, 217 Einzelpersonen und 122 Organisationen. Das ist die zweithöchste Anzahl in der Geschichte des Preises. Vorschläge konnten bis Ende Januar eingereicht werden. Nominieren dürfen nur bestimmte Personengruppen wie Abgeordnete, Universitätsprofessoren und frühere Preisgewinner. Das Nobel-Institut gibt grundsätzlich nicht bekannt, wer die Kandidaten sind.

Nuklearwaffen müssten verboten werden. Der Nobelpreis 2017 ehrte alle, die dafür kämpfen.

Die Gewinner der Nobelpreise werden traditionell im Oktober bekanntgeben. Die Verleihung findet am 10. Dezember in Stockholm und Oslo statt. Ob dann auch Donald Trump vor Ort sein wird?

dpa/PF

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