+
CDU-Politker Friedrich Merz hat Aktien-Anteile an Stadler Rail.

Zughersteller Stadler Rail

Börsengang von Schweizer Unternehmen - Friedrich Merz bald um 5,7 Millionen Euro reicher?

  • schließen

Der CDU-Politiker räumt einen Aufsichtsratsposten. An anderen Unternehmen ist er noch beteiligt. Das könnte ihm nun fast sechs Millionen Euro einbringen. 

Düsseldorf  - Der früher Unionsfraktionschef Friedrich Merz räumt seinen Aufsichtsratsposten beim Düsseldorfer Bankhaus HSBC Deutschland. Merz stehe nicht mehr für eine weitere Amtszeit in dem Kontrollgremium zur Verfügung und werde turnusmäßig zur Hauptversammlung am 7. Juni aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, sagte ein Sprecher der Bank am Freitag. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ über das Ausscheiden berichtet. 

Der Abschied von Merz aus dem Kontrollgremium werde in Bankenkreisen als weiteres Indiz für eine mögliche Rückkehr des Sauerländers in die Politik gewertet, berichtete die Zeitung. Merz hatte dem HSBC-Aufsichtsrat seit Juni 2010 angehört.

Friedrich Merz bald um 5,7 Millionen Euro reicher?

Trotzdem ist Friedrich Merz noch immer in der Privatwirtschaft verankert. Das könnte ihm nun eine Menge Geld bringen. Seit 2006 sitzt er im Verwaltungsrat des Schweizer Zugherstellers Stadler Rail. In den letzten Jahren ist das Unternehmen stark gewachsen und ging am Freitag an die Börse. Die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsführung haben alle Aktien. Friedrich Merz soll 150.000 besitzen, das berichtet der Blick. Das Papier hat am ersten Tag 13,4 Prozent gewonnen und könnte somit alle Anteilhaber reich machen, wenn sie ihre Aktien-Pakete jetzt verkaufen würden. Die Aktien von Merz sollen im Moment 6,5 Millionen Franken (5,7 Mio. Euro) wert sein.

Auch interessant: Nach sieben Jahren in der ecuadorianischen Botschaft istWikileaks-Gründer Julian Assange festgenommen worden. Sollte er an die USA ausgeliefert werden, droht ihm womöglich die Todesstrafe. Sein Gesundheitszustand ist schlecht.

Die Klimapolitik war die Kernthematik der Europawahl - die CDU erlebte ein Wahldesaster. Friedrich Merz kritisiert die Kanzlerin und ihre Klimapolitik scharf.

Merz wird derzeit als möglicher Kanzlerkandidat der Union gehandelt. Dazu nahm er kürzlich in der Talkshow von Sandra Maischberger Stellung.

dpa/md

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Iran-Konflikt eskaliert: USA schießen iranische Drohne ab - doch Aussage sorgt für Verwirrung
Die Mannschaft eines US-Marineschiffs hat nach Angaben von Präsident Donald Trump in der Straße von Hormus eine iranische Drohne zerstört.
Iran-Konflikt eskaliert: USA schießen iranische Drohne ab - doch Aussage sorgt für Verwirrung
Schulze sieht noch viel Arbeit für Klimakabinett
Bald geht es ans Eingemachte im Klimakabinett der schwarz-roten Bundesregierung. Am Donnerstag gab es noch keine Entscheidungen - diese sollen im September folgen. Die …
Schulze sieht noch viel Arbeit für Klimakabinett
Carola Rackete nicht mehr Teil der Sea-Watch-Crew
Kapitänin Carola Rackete gehört nach Angaben ihres Anwalts nicht mehr zur aktuellen Crew des Rettungsschiffs "Sea-Watch 3".
Carola Rackete nicht mehr Teil der Sea-Watch-Crew
Ilse Aigner zeigt AfD-Mann wegen Facebook-Foto an - er war zuvor schon negativ aufgefallen
Kurz vor der Sommerpause geht es im Landtag noch einmal hoch her: Ein AfD-Abgeordneter kassiert erst eine Rüge, dann eine Strafanzeige. Und Markus Söder appelliert an …
Ilse Aigner zeigt AfD-Mann wegen Facebook-Foto an - er war zuvor schon negativ aufgefallen

Kommentare