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Heinz Fromm (63) hat den Bundesverfassungsschutz zwölf Jahre lang diskret geleitet. Geräuschlos, unauffällig und verschwiegen.
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Öffentliche Äußerungen des Juristen sind selten. Und wenn, dann formuliert Fromm stets ernst, vorsichtig, zurückhaltend.
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Er ist das Gegenteil eines extrovertierten Selbstdarstellers - für den Chef eines Geheimdienstes wohl eine Grundvoraussetzung.
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Als der gebürtige Hesse mit SPD-Parteibuch im Sommer 2000 vom damaligen Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) zum Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz berufen wird, ist das zunächst eine Überraschung.
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Fromm arbeitet sich in Köln schnell ein, gilt als diszipliniert, loyal, uneitel und wird in den Medien schon mal als „Aktenfresser“ tituliert.
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An der Seite des Bundesinnenministers präsentiert Fromm alljährlich den Verfassungsschutzbericht.
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Interviews gibt der BfV-Präsident selten. Über sein Privatleben lässt der Vater zweier Söhne nichts verlauten.
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Sein Werdegang beginnt in Hessen. Dort ist Fromm im Justizministerium, im Justizvollzugsdienst und später als Direktor des hessischen Verfassungsschutzes tätig.

Heinz Fromm: Der unauffällige Analyst

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