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Der designierte US-Außenminister Rex Tillerson.

Neuordnung im State Department

Führungsriege des Außenministeriums zurückgetreten

Washington - Wenn Rex Tillerson seine Arbeit aufnimmt, werden wichtige Stellen im Außenministerium nicht besetzt sein. Das Weiße Haus hat sich nämlich von leitenden Managern des US-Außenministeriums getrennt.

Nach Informationen der „Washington Post“ und des Senders CNN reichten die vier ihren Rücktritt ein, nachdem ihnen die neue Regierung das Ende ihrer Beschäftigung nahegelegt hatte. Wenn der designierte US-Außenminister und Ex-Ölmanager Rex Tillerson vom Senat bestätigt wird, findet er damit ein in dieser Form ungewöhnliches Vakuum vor. Obwohl Wechsel nach Wahlen normal sind, wird der Abgang der vier Manager als größter Verlust institutionellen Wissens im State Department seit Jahrzehnten beschrieben.

Der amtierende Sprecher des Ministeriums, Mark Toner, bestätigte die Rücktritte. Bei den jeweiligen Positionen - darunter ein Staatsekretär sowie drei Referats- und Büroleiter - handle es sich um Bestallungen des Präsidenten. „Alle Beamten verstehen, dass der Präsident sie jederzeit möglicherweise ersetzt.“ Einige der von ihren Posten zurückgetretenen Mitarbeiter würden auf anderen Stellen eingesetzt. Manche gingen auch in den Ruhestand.

CNN zitierte einen Vertreter des Ministeriums mit den Worten, die Darstellung sei falsch, dass die vier von sich aus die Flucht vor Trump gesucht hätten. „Sie sind loyal zum Minister, zum Ministerium und zum Präsidenten. Es gibt hier keinen Versuch, den Präsidenten schlecht zu machen. Es ist das Weiße Haus, das die Dinge neu ordnet.“

Die Übergangsphase im sehr wichtigen Außenministerium gilt gleichwohl als vergleichsweise schwierig. Der scheidende Minister John Kerry und andere beklagten öffentlich Desinteresse und ausbleibende Kontaktaufnahme der Mannschaft von US-Präsident Donald Trump.

Unter anderem waren die Manager zuständig für die Besetzung Tausender Positionen in der Welt, die US-Außenpolitik vor Ort konkret umsetzen. Sie haben sowohl unter Republikanern als auch unter Demokraten gedient und praktisch alle relevanten Managementfunktionen des Ministeriums verantwortet.

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

dpa/afp

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