+
Fans verfolgen während der Europameisterschaft 2016 auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor in Berlin das Viertelfinale zwischen Deutschland und Italien. Foto: Britta Pedersen

Lockerung der Lärmschutzregeln

Public Viewing zur Fußball-WM wieder bis abends möglich

Berlin (dpa) - Auch zur Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer sind in Deutschland wieder Public-Viewing-Feste bis in den späten Abend möglich. Der Bundesrat stimmte einer Lockerung der Lärmschutzregeln zu, die das Bundeskabinett beschlossen hatte.

Freiluft-Übertragungen der WM-Spiele auf Großleinwänden sind während des Turniers dann auch nach 22.00 Uhr grundsätzlich erlaubt. Über konkrete Genehmigungen müssen noch die Kommunen entscheiden. Bei der WM in Russland trifft Deutschland in der Vorrunde am 17. Juni auf Mexiko (17.00 Uhr), am 23. Juni auf Schweden (20.00 Uhr) und am 27. Juni auf Südkorea (16.00 Uhr).

Umwelt-Staatssekretär Florian Pronold (SPD) sagte, jetzt komme es nur noch darauf an, dass die deutsche Mannschaft so spiele, dass von der Verordnung möglichst oft durch Jubelbekundungen zu später Stunde Gebrauch gemacht werden könne. Normalerweise ist ab 22 Uhr nur Lärm bis zu 55 Dezibel erlaubt.

Weil diese Marke beim öffentlichen Fußballgucken auf Fanmeilen und in Biergärten meist überschritten wird, gibt es seit der Fußball-WM 2006 in Deutschland bei großen Turnieren immer wieder Ausnahmeregelungen.

Die aktuelle Verordnung soll am 31. Juli wieder außer Kraft treten. Nach 22 Uhr können Begegnungen der DFB-Elf bei der WM (14. Juni bis 15. Juli) nur dann noch laufen, wenn sie bei K.o.-Duellen in die Verlängerung muss.

Übersicht Bundesrats-Tagesordnung

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

CIA sieht saudischen Kronprinz hinter Tod Khashoggis
Die Hinweise auf die Beteiligung des saudischen Kronprinzen an der Tötung des Journalisten Khashoggi sind vielfältig. Nun kommt auch die CIA zum Schluss, dass Mohammed …
CIA sieht saudischen Kronprinz hinter Tod Khashoggis
Proteste und Straßenblockaden wegen hoher Spritpreise eskalieren: Eine Tote und 220 Verletzte in Frankreich
Bei Protesten und Straßenblockaden wegen zu hoher Spritpreise ist die Lage in Frankreich am Samstag eskaliert. Mehr als 220 Personen wurden verletzt, eine Frau kam ums …
Proteste und Straßenblockaden wegen hoher Spritpreise eskalieren: Eine Tote und 220 Verletzte in Frankreich
Sachsen-Anhalts CDU lehnt UN-Migrationspakt ab
Seegebiet Mansfelder Land (dpa) - Sachsen-Anhalts CDU hat sich auf einem Parteitag gegen den viel diskutierten UN-Migrationspakt gestellt. Eine Mehrheit der Delegierten …
Sachsen-Anhalts CDU lehnt UN-Migrationspakt ab
Gegen "Untätigkeit" der Regierung: Mehr als 6.000 Demonstranten legen Brücken in London lahm
Gegen die „Untätigkeit“ der Regierung demonstrierten Klimaschützer am Samstag in London. Sie blockierten dabei die Brücken der Stadt. 
Gegen "Untätigkeit" der Regierung: Mehr als 6.000 Demonstranten legen Brücken in London lahm

Kommentare