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Klare Worte in Richtung der G20-Randalierer: Sigmar Gabriel (SPD)  

Vorwürfe auch gegen CDU/CSU

G20-Randale: Gabriel nennt Verantwortliche "Terroristen"

Sigmar Gabriel (SPD) hat die Verantwortlichen für die G20-Krawalle als "Terroristen" bezeichnet. Doch auch gegenüber der Union wurde der Bundesaußenminister deutlich. 

Berlin - Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Krawallmacher am Rande des G20-Gipfels in Hamburg mit Terroristen verglichen. Dem Nachrichtenmagazin „Focus“ (Samstag) sagte der frühere SPD-Chef, an den Ausschreitungen seien „Schwerverbrecher, von mir aus auch Terroristen“ beteiligt gewesen. Man könne „diesen gewalttätigen Kriminellen“ nicht ernsthaft politischen Motive unterstellen. „Der Begriff „linke Aktivisten“ ist eine unverantwortliche Verharmlosung“, befand Gabriel.

„So skandalös, dass wir Mühe haben, dabei ruhig zu bleiben“

Den Vorwurf aus der Union, dass sich die SPD nicht eindeutig von Linksterrorismus oder -extremismus distanziere, konterte Gabriel: „Für die SPD ist der Vorwurf der CDU/CSU so skandalös, dass wir Mühe haben, dabei ruhig zu bleiben.“

Bei den drei Tage währenden Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg waren in der vergangenen Woche fast 500 Polizisten und eine unbekannte Zahl Demonstranten verletzt worden. Geschäfte wurden geplündert, Scheiben eingeschlagen, Autos angezündet.

Lesen Sie auch: „Schusswaffengebrauch freigegeben“: SEK-Führer über Einsatz in Hamburg

dpa

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