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Wladimir Putin

Ukraine-Konflikt

G20 wollen Putin die Meinung sagen

Cairns - Die Vertreter der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Gipfeltreffen im November in Australien die Meinung sagen.

Das sagte Außenministerin Julie Bishop am Sonntag dem Sender ABC. Sie habe sich unter den G20 umgehört, ob Putin wegen der Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt ausgeladen werden solle. „Die Ansicht ist, dass Präsident Putin kommen und sich der internationalen Verurteilung des russischen Verhaltens im Zusammenhang mit der Ukraine stellen sollte“, sagte sie nach Angaben des Senders.

Australien hat Russland nach dem Absturz des malaysischen Flugzeugs MH17 über der Ostukraine scharf kritisiert. Ursache des Unglücks am 17. Juli war vermutlich Raketenbeschuss. Unter den 298 Insassen waren überwiegend Niederländer, aber auch 38 Australier und dort lebende Ausländer.

Russland plant keine Antwort auf westliche Sanktionen

Die russische Regierung plant nach Worten des Vize-Ministerpräsidenten Dmitri Kosak keine neuen Gegenmaßnahmen als Reaktion auf die vom Westen beschlossenen Sanktionen. „Wir sind keine Anhänger solcher Maßnahmen“, sagte Kosak am Samstag in Sotschi nach Angaben der Nachrichtenagentur Ria Nowosti. „Dies ist eine extreme Maßnahme, die nur dann angewandt wird, wenn dies für die Wirtschaft unseres Landes förderlich ist. Momentan sind keine Schritte dieser Art geplant.“

Nach der Annexion der Krim durch Moskau hatten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland beschlossen. Die westlichen Strafmaßnahmen richteten sich besonders gegen den Rüstungs-, Finanz- und Energiesektor. Der Kreml verhängte daraufhin Beschränkungen für den Import von Lebensmitteln.

dpa

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