Mal nachschauen: Polizisten kontrollieren G7-Gegner auf dem Weg zum Protestcamp in Garmisch-Partenkirchen. Foto: Michael Kappeler
1 von 6
Mal nachschauen: Polizisten kontrollieren G7-Gegner auf dem Weg zum Protestcamp in Garmisch-Partenkirchen. Foto: Michael Kappeler
Im eigens für den G7-Gipfel eingerichteten Polizei- und Justizzentrum wurden Haftzellen für bis zu 200 Gefangene aufgebaut. Foto: Peter Kneffel
2 von 6
Im eigens für den G7-Gipfel eingerichteten Polizei- und Justizzentrum wurden Haftzellen für bis zu 200 Gefangene aufgebaut. Foto: Peter Kneffel
Ein Sicherheitszaun versperrt den weiteren Zugang zur sogenannten Sicherheitszone 1 rund um das Schloss Elmau. Foto: Michael Kappeler
3 von 6
Ein Sicherheitszaun versperrt den weiteren Zugang zur sogenannten Sicherheitszone 1 rund um das Schloss Elmau. Foto: Michael Kappeler
Polizisten kontrollieren auf der Hauptstraße zwischen Mittenwald und Scharnitz in Österreich. Foto: Peter Kneffel
4 von 6
Polizisten kontrollieren auf der Hauptstraße zwischen Mittenwald und Scharnitz in Österreich. Foto: Peter Kneffel
Ein versiegelter Gullideckel auf der Straße nach Schloss Elmau, wo sich die Staats- und Regierungschefs der G7 treffen. Foto: Peter Kneffel
5 von 6
Ein versiegelter Gullideckel auf der Straße nach Schloss Elmau, wo sich die Staats- und Regierungschefs der G7 treffen. Foto: Peter Kneffel
Der anstehende G-7-Gipfel in Schloss Elmau trifft ganz offensichtlich nicht überall auf Gegenliebe. Foto: Peter Kneffel
6 von 6
Der anstehende G-7-Gipfel in Schloss Elmau trifft ganz offensichtlich nicht überall auf Gegenliebe. Foto: Peter Kneffel

Immer mehr G7-Gegner schlagen Zelte im Protest-Camp auf

Das Zeltlager am Ortsrand von Garmisch sollte es eigentlich gar nicht geben. Nun treffen immer mehr Gegner des G7-Gipfels auf der idyllisch gelegenen Wiese ein. Von hier aus wollen sie ihre Proteste starten.

Garmisch-Partenkirchen (dpa) - Das Protestcamp wächst: Etwa 70 G7-Gipfel-Gegner haben bis Mittwochmittag in Garmisch ihre Zelte aufgebaut. Mehrere Hundert Teilnehmer werden erwartet, wie Mit-Organisator York Runte der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen hatte den Aufbau des Camps für bis zu 1000 Teilnehmer zunächst untersagt, das Verwaltungsgericht München hob das Verbot jedoch am Dienstag auf. Bürgermeisterin Sigrid Meierhofer (SPD) erklärte nun, sie werde das Camp dulden und suche den Dialog mit den Demonstranten.

Im bayerischen Elmau treffen sich am Wochenende die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen (G7). Gipfelgegner wollen in Garmisch und München dagegen demonstrieren.

Meierhofer berief sich in ihrer Duldung des Zeltlagers auf den Freistaat Bayern, der sich ebenfalls dazu entschlossen habe, das Camp zu akzeptieren. "Wir werden vielmehr das Gespräch mit den Verantwortlichen des Camps suchen, um einvernehmliche Lösungsansätze zu finden, damit die Sicherheit der Campbewohner und der umliegenden Grundstücke gewahrt bleibt", teilte die Rathauschefin mit.

Für Samstag planen die Gipfelgegner Runte zufolge eine Großdemo und für Sonntag einen Sternmarsch. Details stünden noch nicht fest. Befürchtungen, von den Camp-Teilnehmern könnte Gewalt ausgehen, wies Runte zurück. "Das stimmt nicht", sagte er. "Falls hier jemand mit Benzinkanistern ankäme, dann dürfte der in das Camp gar nicht rein."

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Lira-Krise: Türkei unterdrückt Kritik an Wirtschaftslage
Der Streit zwischen Amerika und der Türkei eskaliert: Präsident Erdogan wütet gegen neue US-Zölle und nennt die USA die "Kraftmeier des globalen Systems". Die …
Lira-Krise: Türkei unterdrückt Kritik an Wirtschaftslage
Bericht: Deutsche Behörden weisen immer mehr Ausländer aus
Osnabrück (dpa) - Deutsche Behörden haben 2017 doppelt so viele Ausländer ausgewiesen wie noch zwei Jahre zuvor. Das berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Freitag …
Bericht: Deutsche Behörden weisen immer mehr Ausländer aus
UN: Nordkorea hat Atom- und Raketenprogramm nicht gestoppt
New York (dpa) - Nordkorea soll sein Atom- und Raketenprogramm laut einer Analyse der Vereinten Nationen nicht eingestellt haben. Zu diesem Schluss kommen Experten in …
UN: Nordkorea hat Atom- und Raketenprogramm nicht gestoppt
UNHCR: Mittelmeer tödlichste Route für Flüchtlinge
Sie setzen ihr Leben aufs Spiel, um nach Europa zu kommen, und viele verlieren es. Mehr als 1500 Menschen sind in diesem Jahr im Mittelmeer ertrunken. Liegt das an den …
UNHCR: Mittelmeer tödlichste Route für Flüchtlinge