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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (vorne rechts) beim G7-Empfang in Krün.

Scherz übers Unwetter

Dobrindt legt sich mit G7-Gegnern an

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Krün - CSU-Minister Dobrindt legt sich mit den G7-Gegner an: Er scherzt darüber, wie das Unwetter die Demonstranten weggeschwemmt habe.

Für Alexander Dobrindt ist es ein eher ungewöhnlicher Geburtstag: Einer der ersten Gratulanten ist Barack Obama. Verkehrsminister? „Oh, also sind Sie ein wichtiger Mann“, sagt der US-Präsident gut gelaunt bei der Begegnung auf dem Dorfplatz in Krün. Solche Sätze gehen runter wie Öl bei einem CSU-Politiker, der seit Monaten eigentlich pausenlos nur Ärger mit Kleinzeug hat. Dobrindts 45. Geburtstag am Sonntag allerdings wird wohl mit einem anderen Spruch in Verbindung bleiben. Im Überschwang der guten Laune machte sich der CSU-Politiker über die G7-Demonstranten lustig.

„Das muss man erst mal hinkriegen“, sagte Dobrindt mehreren Journalisten: „Gestern die Demonstranten wegschwemmen und heute so ein Wetter.“ Das Unwetter hatte am Vorabend tausende Gipfel-Gegner durchnässt, sie mussten in eine Unterführung fliehen und wurden von Helfern mit Decken versorgt. Späße auf Kosten der in großer Mehrzahl friedlichen Demonstranten sind da etwas hart. Zumal Dobrindt an jenem Abend auf Steuerzahlerkosten an einem Willkommensabend für die internationalen Journalisten teilnahm – überdacht, bei Freibier und Ochsenfleisch vom Spieß. Nicht zu vergessen: Bei kostenlosem Regenschirm-Service für die Teilnehmer, sollten sie sich doch vor die Türe wagen.

Auf die Demonstranten kommt derweil vermutlich kein unangenehmer Sonntagabend zu: Die meisten sind bereits abgereist.

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