3517 vorläufig festgenommen

Wegen G7: Mehr als 360.000 Menschen kontrolliert

München - Die Bundespolizei hat während des G7-Gipfels im bayrischen Elmau bei vorübergehend wiedereingeführten bundesweiten Grenzkontrollen insgesamt 362 275 Menschen überprüft.

Die Bundespolizei hat während des G7-Gipfels im bayerischen Elmau bei vorübergehend wiedereingeführten bundesweiten Grenzkontrollen insgesamt 362 275 Menschen überprüft. Dabei seien 3517 Menschen - darunter Schleuser - vorläufig festgenommen worden, teilte das Bundespolizeipräsidium am Mittwoch in Potsdam mit.

Zudem sei eine breite Palette von Delikten aufgedeckt worden: 10.555 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, 237 Drogen- und 151 Urkunden-Delikte sowie 29 Verstöße gegen das Asylrecht. Auch hätten 135 offene Haftbefehle vollstreckt werden können.

Bei 65.634 Menschen sei die Identität abgeklärt worden und 77 Personen seien wegen geringer Vergehen vorübergehend in Gewahrsam genommen worden.

Das Schengen-Abkommen zum Wegfall der Kontrollen wurde aufgrund des G7-Gipfels bis zum 15. Juni teilweise ausgesetzt.

G7-Gipfel auf Elmau: Bilder vom Abschlusstag

Kennen Sie das berühmteste Foto des G7-Gipfels? Es zeigt Kanzlerin Merkel, die ihre Arme ausbreitet, und US-Präsident Obama, der ihr auf einer Bank sitzend dabei zuguckt. Internetnutzer und Satiremagazine haben das Foto auf lustige Weise interpretiert.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Patienten sollen per Anruf zum passenden Arzt
Millionen Patienten bevölkern jedes Jahr die Notfallambulanzen der Kliniken - viele wären beim Hausarzt besser aufgehoben. Künftig sollen die Versicherten von …
Patienten sollen per Anruf zum passenden Arzt
Weil wirft CSU Schädigung Deutschlands vor
Die Kanzlerin geht in Urlaub, doch die Nachwehen des Asylstreits bleiben. Der Schuldige gilt als ausgemacht - und wird mit eindringlichen Mahnungen in die Sommerpause …
Weil wirft CSU Schädigung Deutschlands vor
Korruptionsaffäre um Juan Carlos spitzt sich zu
Nach seiner Abdankung im Jahr 2014 war der spanische Altkönig Juan Carlos weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. Nun wird der 80-Jährige von seiner Vergangenheit …
Korruptionsaffäre um Juan Carlos spitzt sich zu
Flüchtlinge: Trittin sieht Seenotretter vor dem Aus
In der Migrationsdebatte stiftet Italien neue Unruhe, nun steht der Militäreinsatz vor Libyen infrage. Werden künftig überhaupt noch Menschen von EU-Schiffen gerettet? …
Flüchtlinge: Trittin sieht Seenotretter vor dem Aus

Kommentare