+
Wirtschaftsminister Gabriel: "Die sauberste und günstigste Energie ist die, die gar nicht verbraucht wird." Foto: Bernd von Jutrczenka

Gabriel: Bund gibt Extra-Milliarden für Energiesparen

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung gibt bis 2020 zusätzlich sechs Milliarden Euro für Anreize zum Energiesparen aus, um ihre gefährdeten Klimaschutzziele noch zu erreichen.

Dafür werden mehrere Förderprogramme gestartet - etwa zur Vermeidung von Abwärme in der Industrie sowie für den Einbau moderner Stromzähler und Wärmepumpen. Dafür stehen zwischen 2016 und 2020 insgesamt über 17 Milliarden Euro bereit, das sind sechs Milliarden mehr als bislang.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte in Berlin: "Die sauberste und günstigste Energie ist die, die gar nicht verbraucht wird." Mit mehr Energieeffizienz sollen 25 bis 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Schwarz-Rot läuft Gefahr, das eigene Ziel zu verpassen, Deutschlands CO2-Ausstoß bis 2020 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu reduzieren.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

AfD kürt Spitzenteam für die Bundestagswahl
Köln (dpa) - In Köln geht heute der Bundesparteitag der AfD weiter. Im Mittelpunkt steht die Kür des Spitzenteams, mit dem die rechtspopulistische Partei in den …
AfD kürt Spitzenteam für die Bundestagswahl
Franzosen stimmen in erster Runde über neuen Präsidenten ab
Paris (dpa) - In Frankreich beginnt heute die mit Spannung erwartete Wahl des neuen Staatspräsidenten. In der ersten Runde treten elf Kandidaten an. Vier Bewerbern …
Franzosen stimmen in erster Runde über neuen Präsidenten ab
Wie Trump auf den Marsch der Wissenschaft reagiert
Washington - Er hat den Klimawandel schon als „Ente bezeichnet“. In einer Erklärung am „Earth Day“ befürwortet US-Präsident Donald Trump befürwortet nun eine „gründliche …
Wie Trump auf den Marsch der Wissenschaft reagiert
Umfragen zur Frankreich-Wahl: Macron überholt Le Pen
München - Frankreich wählt am Sonntag den Nachfolger von François Hollande in einem ersten Wahlgang. Hier erfahren Sie, welches Ergebnis die Umfragen den elf Kandidaten …
Umfragen zur Frankreich-Wahl: Macron überholt Le Pen

Kommentare