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SPD-Chef Sigmar Gabriel gratulieret am  Montag in der Parteizentrale in Berlin der Spitzenkandidatin aus Rheinland-Pfalz, Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu ihrem Wahlerfolg.

"Wir werden den Populisten nicht hinterherlaufen"

SPD-Chef Gabriel erteilt Kursänderung eine Absage

Berlin - SPD-Chef Sigmar Gabriel will auf den großen Zulauf für die rechtspopulistische AfD keinesfalls mit einer Kursänderung seiner Partei reagieren. „Wir werden den Populisten nicht hinterherlaufen“, sagte Gabriel am Montag.

 Die SPD werde deutlich machen, dass ihre Kernthemen eine liberale Gesellschaft und sozialer Zusammenhalt seien. „Wir werden alles dafür tun, dass wir das demokratische Zentrum in Deutschland stabil halten.“

Beflügelt durch die Flüchtlingsdebatte hatte die AfD bei den Landtagswahlen am Sonntag abgeräumt. In Sachsen-Anhalt fuhr die Partei ein Rekordergebnis ein. Auch in Baden-Württemberg landete die AfD vor der SPD. Die Sozialdemokraten verbuchten in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg dagegen schwere Verluste. Gute Nachrichten brachte für sie lediglich die Wahl in Rheinland-Pfalz: Die SPD holte dort mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer die meisten Stimmen.

Gabriel sagte, die Ausgangslage in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg sei schwierig gewesen. In Rheinland-Pfalz habe die SPD dagegen gezeigt, dass sie Wahlen gewinnen könne und eine starke Volkspartei sei. Mit Blick auf die dort unterlegene CDU-Herausforderin Julia Klöckner sagte er, vor vier Wochen sei Klöckner in den Medien noch als mögliche Nachfolgerin von Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel genannt worden. „Ich glaube, auch in der CDU gibt es große Erleichterung, dass das nicht der Fall ist.“

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dpa

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