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SPD-Chef Sigmar Gabriel übt Kritik an Niedersachsen wegen der Engergiewende. 

"Weitere Verzögerungen können wir uns nicht mehr leisten"

Energiewende: Gabriel krisiert Niedersachsen 

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Niedersachsen und anderen Ländern vorgeworfen, den Ausbau der Stromtrassen für die Energiewende zu verzögern. 

Der notwendige Netzausbau komme nur schleppend voran, schrieb Gabriel nach einem Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch) an alle für den Trassenausbau zuständigen Landesminister. Für einen Großteil des notwendigen 7500 Kilometer langen Streckennetzes seien die Länder verantwortlich. Thüringen und Sachsen seien hundertprozentig im Plan, Schleswig-Holstein zu 42 Prozent, Niedersachsen gar nicht.

„Derzeit geht die Schere zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem nachhinkenden Ausbau des Stromnetzes immer weiter auseinander. Weitere Verzögerungen können wir uns nicht mehr leisten“, heißt es laut Zeitung in dem Schreiben Gabriels, das bereits Mitte Januar verschickt worden sei. Die Länder müssten die Planungsverfahren zum Netzausbau nun mit Nachdruck voranbringen.

dpa

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