Nachdem er auf Polizisten feuerte: 38-Jähriger stirbt bei Schusswechsel mit dem SEK

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SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht in dem vom Kabinett verabschiedeten Armuts- und Reichtumsbericht einen bislang einmaligen Vorgang.

Harsche Kritik an Schwarz-Gelb

Armutsbericht: Gabriel sieht "dreiste Fälschung"

Berlin - SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht in dem vom Kabinett verabschiedeten Armuts- und Reichtumsbericht einen bislang einmaligen Vorgang.

 „Nie zuvor hat eine Bundesregierung einen Bericht so dreist gefälscht“, sagte er am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Damit wolle sie nur davon abzulenken, dass sie die Verantwortung für die wachsende Spaltung der Gesellschaft trage.

„CDU, CSU und FDP sind dafür verantwortlich, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht - trotz guter Wirtschaftslage“, erklärte Gabriel. Es liege auch an der Politik von Schwarz-Gelb, dass immer mehr Menschen trotz Arbeit unter Armut zu leiden hätten. Die Regierung verweigere einen gesetzlichen Mindestlohn und tue nichts, um Leiharbeit und befristete Beschäftigung zurückzudrängen. „Wer Vollzeit arbeitet, muss davon auch leben können - das haben Union und FDP bis heute nicht verstanden“, kritisierte der SPD-Vorsitzende weiter.

Lesen Sie auch: Scharfe Kritik am Armuts- und Reichtumsbericht

dpa

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