+
Gabriele Pauli

Gabriele Pauli darf Bürgermeisterin auf Sylt werden

Westerland/Sylt - Für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Sylt am 14. Dezember sind die ehemalige CSU-Rebellin Gabriele Pauli und fünf weitere Kandidaten zugelassen worden.

Das sagte Wolfgang Jensen, Mitglied des Gemeindewahlausschusses, der Nachrichtenagentur dpa am Freitag.

Damit dürfen die vier unabhängigen Bewerber, neben Pauli auch Markus Ballentin, Lars Schmidt und Robert Wagner, sowie Nikolas Häckel für die Sylter Wählergemeinschaft und Bernd Reinartz für die CDU antreten. Es sind somit alle Kandidaten zugelassen, die bislang öffentlich in Erscheinung getreten sind. Überraschungen gab es nicht.

Den größten Wirbel löste die Kandidatur von Pauli aus, der ehemaligen Fürther Landrätin. Die 57-Jährige benötigte wie die anderen Bewerber, die nicht von einer Partei unterstützt werden, die Unterschriften von 135 Wahlberechtigten aus der Gemeinde Sylt. Mancher kritisierte, Pauli sei ortsfremd. Damit ist sie jedoch nicht allein: Auch der Kölner Ballentin und der Aachener Wagner sind keine Insulaner, anders als Schmidt und Reinartz. Häckel ist zwar nahe Kiel tätig, aber gebürtiger Sylter.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hollande ruft zur Mobilisierung gegen Le Pen auf
Alle Umfragen sehen die Rechtspopulistin Marine Le Pen klar hinter Emmanuel Macron, wenn es am 7. Mai in die Stichwahl geht. Doch Staatschef Hollande warnt: Noch ist …
Hollande ruft zur Mobilisierung gegen Le Pen auf
Türkische Jets greifen Kurden in Syrien und im Irak an
Die Kurden-Miliz YPG kontrolliert im Norden Syriens große Gebiete. Die Türkei sieht in der bewaffneten Gruppe einen PKK-Ableger und bekämpft sie. Dabei ist die YPG ein …
Türkische Jets greifen Kurden in Syrien und im Irak an
USA verurteilen türkische Luftangriffe auf Kurden
Washington - Die USA haben die türkischen Angriffe auf Stellungen kurdischer Kämpfer im Irak und in Syrien scharf verurteilt.
USA verurteilen türkische Luftangriffe auf Kurden
Seehofer macht weiter: So reagiert die Opposition
München – Horst Seehofer tritt 2018 wieder an. Die Ankündigung des Ministerpräsidenten beschäftigt auch die Strategen der Opposition. Nicht alle sind begeistert – gegen …
Seehofer macht weiter: So reagiert die Opposition

Kommentare