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US-Verteidigungsminister Robert sieht die Gefahr durch Nordkorea wachsen.

Gates: Gefahr durch Nordkorea größer geworden

Seoul - Die Gefahren durch Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramme sind nach Ansicht von US-Verteidigungsminister Robert Gates erheblich größer geworden, Atomwaffen in dem Land akzeptierten die USA nicht.

Zugleich bekräftige Gates am Mittwoch bei einem Besuch in Südkorea, dass die USA niemals Atomwaffen im kommunistischen Nordkorea akzeptieren würden. “Die Gefahr, die von Nordkoreas Regime ausgeht, bleibt bestehen, und in vielerlei Hinsicht ist sie sogar tödlicher und destabilisierender geworden“, sagte Gates laut der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap vor südkoreanischen und amerikanischen Soldaten in Seoul. Nordkorea stelle vor allem durch sein Streben nach Atomwaffen und die Weiterverbreitung von nuklearem Knowhow und ballistischen Raketenwaffen sowie deren Teilen eine ernsthafte Bedrohung dar.

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Gates warf dem isolierten asiatischen Staat vor, “alles was es produziert anscheinend auch verkaufen zu wollen“. Gates, der zuvor in Japan war, ist in Seoul, um an den jährlichen Sicherheitsberatungen zwischen beiden Bündnispartnern teilzunehmen. An diesem Donnerstag wird er dazu seinen südkoreanischen Amtskollegen Kim Tae Young treffen. Bereits am Mittwoch erörterten der südkoreanische Generalstabschef Lee Sang Eui und sein US-Kollege Michael Mullen unter anderem praktische Maßnahme zur Stärkung der Sicherheitsallianz. Die USA haben derzeit 28 500 Soldaten in Südkorea als Abschreckung gegen Nordkorea stationiert.

Gesprächsbereitschaft von den USA abhängig

Nordkorea hatte zuletzt seine Bereitschaft zur Wiederaufnahme von Gesprächen über sein Atomprogramm geäußert. Allerdings machte es die Rückkehr zu den im April einseitig aufgekündigten Sechs-Länder-Gesprächen (Nordkorea, USA, China, Südkorea, Japan, Russland) vom Verlauf bilateraler Verhandlungen mit den USA abhängig. Unterdessen kündigte Südkorea nach der jüngsten vorsichtigen Annäherung zwischen beiden koreanischen Staaten an, dass beide Seiten die Fernsprechverbindungen zwischen ihren Streitkräften modernisieren wollen. Zu diesem Zweck werde Südkorea dem Nachbarland in der nächsten Woche optische Kabel und andere Ausrüstung im Wert von 850 Millionen Won (etwa 487 000 Euro) liefern.

“Wir sind aufgrund der veralteten Anlagen bei der Kommunikation auf große Schwierigkeiten gestoßen“, sagte eine Sprecherin. Die bestehenden Leitungen werden zur Verständigung über den grenzüberschreitenden Verkehr benutzt. Nordkorea war zuletzt wieder auf Südkorea zugegangen und hatte unter anderem die Beschränkungen für den Pendelverkehr zum gemeinsamen Industriepark in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong wieder gelockert.

dpa

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