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Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt (l) nehmen im Berliner Dom an einem Gottesdienst im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Ermordung der Widerstandskämpfer teil. 

"Vorbild für Einsatz gegen Unrecht"

Gauck würdigt Widerstandskämpfer

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat den Widerstand gegen Hitler als Vorbild für den Kampf um Menschenwürde, Freiheit und Demokratie gewürdigt.

„Der 20. Juli (..) erinnert uns an das, was wir wollen und können möchten: mutig zu unseren Werten stehen. Uns nicht mitschuldig machen, wenn anderen Unrecht geschieht“, sagte er am Sonntag in einer Feierstunde der Bundesregierung zum 70. Jahrestag des Anschlags auf Hitler vom 20. Juli 1944 laut vorab verbreitetem Redemanuskript. „Wir tragen Verantwortung für die Freiheit, die wir haben und unbedingt behalten wollen“, sagte Gauck. Die Erinnerung an den damaligen Tag lehre: „Wir haben eine Wahl zwischen Handeln und Untätigkeit, zwischen Reden und Schweigen.“

Im Anschluss wollte Gauck begleitet von Bundeswehr-Generalinspekteur Volker Wieker an jenem Ort im Berliner Bendlerblock einen Kranz niederlegen, an dem der Wehrmachtsoffizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg in der Nacht zum 21. Juli 1944 gemeinsam mit drei weiteren Widerstandskämpfern hingerichtet worden war. Am 20. Juli 1944 hatte eine Gruppe um Stauffenberg einen Aufstand gegen Hitler versucht. Der überlebte die Explosion der von Stauffenberg deponierten Zeitbombe, die Verschwörung scheiterte.

Am Abend wollte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) an einem feierlichen Gelöbnis von etwa 430 Bundeswehrsoldaten teilnehmen und zu den Soldaten sprechen.

dpa

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