+
Bundespräsident Joachim Gauck hat zum Beginn des neuen Jahres einen entschlossenen Einsatz für die Zukunft Europas gefordert.

"Es ist doch einzigartig"

Gauck: "Projekt Europa unterstützen"

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat zum Beginn des neuen Jahres einen entschlossenen Einsatz für die Zukunft Europas gefordert.

Beim Neujahrsempfang für das Diplomatische Korps in Berlin sagte Gauck am Montag, es lohne sich, das „Projekt Europa“ zu sichern und fortzuentwickeln und vor allem junge Leute dafür zu gewinnen. Wichtigstes Kennzeichen dieses europäischen Projektes sei die Achtung der Menschenrechte.

„Es ist doch einzigartig, dass wir uns von den Waffen unserer europäischen Nachbarn nicht bedroht fühlen und dass wir uns nicht vor der Stärke, sondern allenfalls vor gelegentlichen Schwächen unserer Nachbarn fürchten“, sagte Gauck laut Redemanuskript. In der internationalen Politik forderte der Bundespräsident einen respektvollen Umgang miteinander - „im Bewusstsein unserer Verschiedenheit und auch unserer oftmals divergierenden Interessen“.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Patienten sollen per Anruf zum passenden Arzt
Millionen Patienten bevölkern jedes Jahr die Notfallambulanzen der Kliniken - viele wären beim Hausarzt besser aufgehoben. Künftig sollen die Versicherten von …
Patienten sollen per Anruf zum passenden Arzt
Weil wirft CSU Schädigung Deutschlands vor
Die Kanzlerin geht in Urlaub, doch die Nachwehen des Asylstreits bleiben. Der Schuldige gilt als ausgemacht - und wird mit eindringlichen Mahnungen in die Sommerpause …
Weil wirft CSU Schädigung Deutschlands vor
Korruptionsaffäre um Juan Carlos spitzt sich zu
Nach seiner Abdankung im Jahr 2014 war der spanische Altkönig Juan Carlos weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. Nun wird der 80-Jährige von seiner Vergangenheit …
Korruptionsaffäre um Juan Carlos spitzt sich zu
Flüchtlinge: Trittin sieht Seenotretter vor dem Aus
In der Migrationsdebatte stiftet Italien neue Unruhe, nun steht der Militäreinsatz vor Libyen infrage. Werden künftig überhaupt noch Menschen von EU-Schiffen gerettet? …
Flüchtlinge: Trittin sieht Seenotretter vor dem Aus

Kommentare