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Winfried Kretschmann.

"Kein parteitaktisches Kalkül"

Gauck-Nachfolge: Kretschmann für überparteilichen Kandidaten

Berlin - Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann mahnt die Parteien, sich vor der Wahl des Bundespräsidenten auf einen gemeinsamen Kandidaten zu verständigen.

 „Ich warne vor parteitaktischem Kalkül bei der Präsidentenwahl. Ich kann allen Parteien nur raten, einen parteiübergreifenden Konsens zu finden“, sagte der Grünen-Politiker der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

Er wandte sich damit gegen Bestrebungen, dass SPD, Grüne, Linke und Piraten einen linken Kandidaten bei der Neuwahl des Präsidenten am 12. Februar 2017 in der Bundesversammlung durchsetzen. Die vier Parteien zusammen hätten dort voraussichtlich eine Mehrheit, ebenso wie Schwarz-Grün.

Ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Wahl im Bund lehnte er erneut ab. „Mit der Linkspartei ist es in diesen großen internationalen Krisen nicht möglich, Deutschland erfolgreich zu regieren.“

dpa

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