Israel-Besuch: So wurde Gauck empfangen 

Jerusalem - Bundespräsident Joachim Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Israel von Staatschef Schimon Peres mit militärischen Ehren begrüßt worden.

Peres empfing den deutschen Gast am Dienstag vor seinem Amtssitz in Jerusalem. Gemeinsam wollten beide Präsidenten dann die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besuchen, wo der sechs Millionen toten Juden gedacht wird, die den Vernichtungslagern der Nazis zum Opfer fielen.

In einer kurzen Ansprache sagte Gauck: “Deutschland und Israel sind enger verbunden als jemals zuvor.“ Peres betonte die “enge Freundschaft“ zwischen beiden Ländern.

Gauck, der von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt begleitet wird, war am Montag in Israel eingetroffen. Im Laufe des heutigen Tages stand auch ein Treffen mit Überlebenden und Hinterbliebenen des Attentats auf israelische Sportler bei den Olympischen Spielen 1972 in München auf dem Programm.

Gauck zum Staatsbesuch in Israel

Gauck zum Staatsbesuch in Israel

Zum Mittagessen trifft Gauck den Schriftsteller und Friedensaktivisten David Grossman, der 2010 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden war. Auch ein Treffen mit Außenminister Avigdor Lieberman war vorgesehen.

Zum Abschluss der Reise wird Gauck am Donnerstag auch die palästinensischen Gebiete besuchen. Es ist der erste offizielle Staatsbesuch seiner Amtszeit und die erste Reise als Bundespräsident in ein außereuropäisches Land. Zuletzt hatte Bundespräsident Christian Wulff 2010 Israel besucht.

dpa

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