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Joachim Gauck trät sich in das Kondolenzbuch für Roman Herzog ein.

Trauer um Alt-Bundespräsidenten

Gauck und Merkel tragen sich in Kondolenzbuch für Herzog ein

Berlin - Führende Politiker haben sich am Mittwoch in das Kondolenzbuch für den verstorbenen Altbundespräsidenten Roman Herzog eingetragen.

Bundespräsident Joachim Gauck schrieb in seiner Würdigung: „Er war ein Segen für unseren Rechtsstaat, für unsere Demokratie, für unser ganzes Land.“

Eintrag von Angela Merkel

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dankte dem Verstorbenen für manchen guten Rat. Sie trauere „um den beliebten und im wahrsten Sinne bürgernahen Bundespräsidenten Roman Herzog“, der sich in verschiedenen Funktionen um Deutschland und die Demokratie verdient gemacht habe.

Der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Sigmar Gabriel schrieb: „Man muss das Leben nehmen wie es ist - aber man darf es nicht so lassen. Das scheint mir das Lebensmotto von Roman Herzog gewesen zu sein.“ Er äußerte große Dankbarkeit für die enormen Leistungen von Herzog für das demokratische Deutschland.

Herzog, der von 1994 bis 1999 Bundespräsident war, war am Dienstag im Alter von 82 Jahren gestorben. Für ihn wird es einen Staatsakt geben. Der Zeitpunkt und der Ort der offiziellen Trauerfeier stehen noch nicht fest. Alle Bürger können sich bis Freitag im Schloss Bellevue und in der Villa Hammerschmidt in Bonn in die Kondolenzbücher eintragen.

Zum Tod von Roman Herzog: Bilder aus seinem Leben

dpa

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