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Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland glaubt, der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (im Bild) habe seinen Posten auch der AfD zu verdanken.

Lob für einige Konkurrenten

Gauland: Spahn (CDU) hat seinen Posten auch der AfD zu verdanken

Kurz vor dem Start der neuen Großen Koalition sorgt die AfD mit Lob für ranghohe deutsche Politiker für Aufsehen. Vorwürfe des Rassismus weist der Vorsitzende Gauland von sich.

Berlin - Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland glaubt, der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn habe seinen Posten auch der AfD zu verdanken. Die neuen Namen auf der Kabinettsliste würde es nicht geben, „wenn die AfD nicht ununterbrochen Druck machen würde“, sagte Gauland am Montag in Berlin. 

Die Wahlerfolge der AfD hätten dazu geführt, dass sich diese Bundesregierung „wenn auch in Millimeterschritten auch einmal in die richtige Richtung bewegt“, sagte Gauland. Nicht nur Spahn vertrete gelegentlich Positionen, „wo ich sagen kann, dem kann man zustimmen“, sondern auch die Fraktionschefin der Linken, Sahra Wagenknecht und FDP-Vize Wolfgang Kubicki.

Gauland: „Ich kann keinen Rassismus in unserer Partei feststellen“

Spahn zählt in der CDU zu den konservativen Kritikern von Bundeskanzlerin Angela Merkel - vor allem in der Migrations- und Flüchtlingspolitik. Zu Rassismus-Vorwürfen gegen die AfD, sagte Gauland: „Ich kann keinen Rassismus in unserer Partei feststellen.“

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Der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen bezeichnete den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD als sozialdemokratisch geprägtes „Sammelsurium“ ohne Leitidee.

dpa

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