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Bundespräsident Joachim Gauck (M) steht am Mittwoch bei der Kranzniederlegung aus Anlass des 70. Jahrestages der Hinrichtung von Mitgliedern der studentischen Widerstandsgruppe "Weiße Rose" neben dem Präsidenten der Ludwig-Maximilians-Universität, Bernd Huber (l), und dem Bayerischen Minister für Wissenschaft, Wolfgang Heubisch (r).

Gedenken an die "Weiße Rose"

Gaucks Münchner Appell für Demokratie

München - 70 Jahre nach der Hinrichtung der Münchner Studentengruppe „Weiße Rose“ durch die Nationalsozialisten hat Bundespräsident Joachim Gauck von den heutigen Studenten Einsatz für die Demokratie verlangt.

In einer Vorlesung zum Gedenken an die Geschwister Hans und Sophie Scholl, ihren Professor Kurt Huber und die übrigen Mitglieder der Widerstandsgruppe sagte Gauck am Mittwochabend: „Wir tolerieren keine antimuslimischen, antisemitischen, antideutschen, rechtsextremistischen oder fundamentalistischen Äußerungen und Aktivitäten.“ Der Kampf gegen Vorurteile, Verachtung und Hass sei eine bisweilen unangenehme, mühevolle, an manchen Orten auch gefährliche tägliche Herausforderung. „Aber nur dort, wo Zivilgesellschaft stark ist, können sich menschenfeindliche Haltungen nicht ausbreiten.“

Das waren die deutschen Bundespräsidenten

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dpa

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